Es tut sich etwas auf dem Rhombus-Gelände

Die Garagen, die auf dem Rhombus-Gelände standen, sind bereits weg. Hier sollen erstmal Parkplätze eingerichtet werden. Foto: Kathrin Kellermann
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Die Garagen, die auf dem Rhombus-Gelände standen, sind bereits weg. Hier sollen erstmal Parkplätze eingerichtet werden.

Die Eigentümer Sven Schulte und Walter vom Stein bereiten alles für mögliche Veranstaltungen vor

Von Kathrin Kellermann

Wer in den vergangenen Tagen auf der B 51 am Rhombus-Areal vorbeigefahren ist, hat vielleicht einen Blick auf einen der Eigentümer, Walter vom Stein, erhascht, der gerade höchstselbst auf dem Bagger gesessen und die alten Garagen abgerissen hat, die bisher an der Wolfhagener Straße standen. „Wir brauchen Platz für unsere Visionen“, sagt vom Stein augenzwinkernd, während er auf den Schuttberg guckt, der nun abtransportiert wird.

Er und Miteigentümer Sven Schulte organisieren all das in Eigenregie, „weil wir selbst anpacken wollen“, erklären die beiden, die erst kürzlich die möglichen Zukunftspläne für das angedachte Innovationsquartier auf dem Rhombus-Gelände vorgestellt haben.

„Wir bereiten jetzt schon mal alles vor für das, was hoffentlich bald wieder möglich sein kann.“

Sven Schulte, Miteigentümer

Bis es jedoch so weit ist, dass Hotel, mehrere Wohngebäude, Parkhaus und Platz für Unternehmen gebaut werden können, soll das historische Areal in Innenstadtnähe bereits bestmöglich genutzt werden. Denkbar sind Veranstaltungen wie das À la carte-Festival, das auf dem Gelände im vergangenen Jahr wegen der Pandemie abgesagt werden musste oder Ausstellungen des Kunstvereins in der Galvanik des Areals.

Dafür laufen bereits die Vorbereitungen: Ein Durchbruch ist gemacht, jetzt wird eine Fluchttreppe in den Rhombus-Park gebaut. „So kommt man dann vom Mittelschiff und der Galvanik direkt in den Park“, erklärt Sven Schulte. „Wir bereiten jetzt schon mal alles vor für das, was hoffentlich bald wieder möglich sein kann“, sagt er.

Wo bis vergangene Woche noch die Garagen standen, ist ein Parkplatz angedacht, damit Besucher künftig von der Wolfhagener Straße mit dem PKW aufs Gelände kommen. Etwa 80 Autos sollen hier Platz finden, wenn das Mittelschiff des historischen Fabrikgebäudes für den „Markt der Möglichkeiten“ geöffnet wird. Bei den Planungen haben die Eigentümer immer im Hinterkopf, dass erste, mögliche Veranstaltungen coronakonform auf die Beine gestellt werden müssen.

„Das Gelände ist groß genug, dass sich die Besucher hier verteilen können und außerdem kann der Besucherstrom gut reguliert werden, damit nicht zu viele gleichzeitig auf dem Gelände sind“, so Schulte. Neben der Zufahrt zum Parkplatz ist deshalb bereits ein weiterer Durchbruch zum Rhombus-Gelände geschaffen worden: Gegenüber von Haus Regenbogen an der Ecke Remscheider und Wolfhagener Straße ist die Fläche bereits gerodet und vorbereitet worden für eine Bienenwiese und Sitzbänke, die „wir dort mit Blick ins Tal aufstellen wollen“, kündigt Sven Schulte an.

Eigentümer könnten sich einen Grillplatz vorstellen

Von dort kommen Besucher künftig direkt in den „Rhombus-Park“, der hinter der alten Fabrik liegt und zur alten Villa führt, vor der die Eigentümer sich einen Grillplatz vorstellen können. „Im Haus ist eine Bar, der Platz davor ist groß und damit ideal für solche Pläne“, sagt Sven Schulte, der gerade erst die Strecke über das Gelände abgemessen hat: „Eine Runde sind 1,5 Kilometer. Da könnte man beispielsweise auch mal einen Stadtlauf der anderen Art organisieren.“

Passend dazu wären Stände der örtlichen Gastronomen auf dem „Markt der Möglichkeiten“ im Mittelschiff ideal, um Gäste kulinarisch zu verköstigen. Die Buden dafür stehen bereits. . .

Pflanzaktion

Der neue Zugang zum Rhombus-Park soll besonders werden. Deshalb wird auf der Fläche an der Ecke Remscheider und Wolfhagener Straße am Samstag, 1. Mai, um 10 Uhr eine Blumenwiese gepflanzt. Initiator der Aktion ist Holger Häde von der Gemeinschaft sozialengagierter Unternehmer (GSU). Garten- und Landschaftsbauer Thomas Kathöfer wird die Aktion fachlich begleiten, damit auch die richtigen Blumen für Bienen gepflanzt werden. Anschließend wollen die Eigentümer Sitzbänke für Spaziergänger aufstellen.

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