Mein Blick auf die Woche

Es ist immer noch Sommer. . .

susanne.koch@rga.de
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Spätestens morgen soll die Sonne wieder scheinen, dann klettern die Temperaturen wieder nach oben.

Für die Natur, die Pflanzen im Garten, auf dem Friedhof und vor allem für die Nadel- und Laubbäume war der Regen eine Wohltat, allerdings eine recht kurze. Wenn es heftiger regnet, haben viele Menschen direkt die bange Frage im Kopf, was kommt jetzt wieder. Zu frisch sind die Narben, die die Flutkatastrophe im vergangenen Jahr hinterlassen hat. Immer noch sind Anzeichen zu sehen, Brücken können nicht befahren werden, Restaurants sind geschlossen. Und im Ahrtal gibt es Städte, die sich immer noch weit ab jeglicher Normalität befinden. Das müssen die Menschen erst einmal alles bewältigen und aufarbeiten.

Auch Corona hat uns längst im Griff. Die Bahn lässt S-Bahn-Züge nicht fahren, weil zu viel Personal ausgefallen ist. In den Krankenhäusern liegen mehr Patienten mit Corona. Und keiner weiß, wann die nächste Mutation uns wieder trifft, mit allen noch nicht gekannten Folgen. Da hilft nur, sich selbst darauf einzustellen: Mit Maske nicht nur in Bus und Bahn einsteigen, sondern sie auch in Geschäften tragen, regelmäßig testen, immer noch Abstand halten. Konzerte, die im Freien gegeben werden, können übrigens fast risikolos besucht werden. Und impfen hilft. Wer noch keinmal das dritte Mal geimpft wurde, sollte das schnell nachholen.

Und das ist noch nicht das Ende der Verunsicherungen: Die Inflation macht allen Menschen zu schaffen, die Preissteigerungen im Energiesektor, die Lebensmittelkosten, die Autos werden teurer und teurer und teuer. Darüber hinaus weiß noch niemand, wo uns dieser schreckliche Krieg in der Ukraine noch hinbringen wird. Haben wir im Winter genug Gas zur Verfügung oder nicht?

Was auf jeden Fall gegen die Verunsicherungen hilft, ist sich darauf einzustellen. Wieder zu lernen, dass wir unsere Ansprüche reduzieren können. Einen persönlichen Perspektivwechsel zu planen, hin zu Spaziergängen, Wanderungen, Radtouren. Es gibt so viel Schönes zu entdecken.

Wir müssen lernen, uns darüber zu freuen, den kleinen Dingen des Lebens unsere Aufmerksamkeit zu schenken.

Top: Karneval im Freibad Dabringhausen.

Flop: Sperrung L 101 sorgt für Ärger bei Anliegern.

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