Es ist ein gutes Zeichen, dass Simulation und Realität übereinstimmen

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Die Woche

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Von Markus Schumacher

Zyniker dürften dabei Schnappatmung bekommen: Rund drei Monate nach dem Starkregen am 15./16. Juli legt der Rheinisch-Bergische Kreis ein Klimaschutzteilkonzept vor. Und die beauftragten Fachbüros stellen darin fest, dass ihre am PC erstellte Simulation ziemlich genau jene Orte anzeigt, die besonders betroffen waren. Nun muss man den Experten aber zugutehalten, dass sie an ihrer Simulation natürlich schon länger gearbeitet hatten. Insofern ist es natürlich ein gutes Zeichen, dass Simulation und Realität übereinstimmen. Das Konzept soll vom Kreis ja auch weiterbearbeitet werden und irgendwann auch zu Schutz- und Präventivmaßnahmen führen.

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Die Feuerwehr Wermelskirchen wird auch bei der nächsten Flutkatastrophe wieder parat stehen – seit kurzem frisch verstärkt mit neun neuen Feuerwehrkräften. Die jungen Wermelskirchener haben dafür in den vergangenen Monaten viel gelernt und fleißig geübt – jetzt geht für sie das Lernen und Üben in ihren Einheiten weiter.

Für das Ehrenamt Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau braucht es eben viel Engagement und eine große Motivation. Und alles wird dann für andere im Kampf gegen Feuer, als Hilfe nach Unfällen oder eben auch bei einer Flut eingesetzt.

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Wohl auch noch unter dem Eindruck des Starkregens möchte die CDU Wermelskirchen Photovoltaikanlagen neben der Autobahn 1 ermöglichen. Die Verwaltung soll diese Möglichkeit jetzt erstmal prüfen. Wobei ein schmales Grundstück neben der A1 nicht ausreichen würde: So eine Solaranlage muss schon großräumig gebaut werden, um wirtschaftlich betrieben werden zu können. Für manchen Landwirt könnte sich dadurch aber eine Chance ergeben.

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Schwierig gestaltet sich der Neustart der Wermelskirchener Kultur. Die legte zwar nach der langen Zwangspause auf dem Rhombus-Gelände im Sommer furios wieder los – doch das war umsonst und draußen. Jetzt finden Konzerte, Theater und Filme aber wieder drinnen in der Katt, im Haus Eifgen und im Film-Eck statt. Viele verlieren da doch schon die Lust, wenn ständig über 2G oder 3G diskutiert wird. Den Betreibern bleibt ja nichts anderes übrig, als sich an die jeweils gültigen Verordnungen zu halten. Sie tun jedenfalls alles, um den Besuchern ein sicheres Kulturerleben zu ermöglichen.

An der Schillerstraße wurde der Gehweg über die Zufahrt zum Parkhaus jetzt deutlich markiert.

Die Baustelle kurz vor Bergisch Born scheint kein Ende zu finden und nervt Pendler.

markus.schumacher @rga.de

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