Es gibt auch noch gute Nachrichten im vielen Grau

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Mein Blick auf die Woche

Mein Blick auf die Woche

Von Anja Carolina Siebel

Es geht um die steigenden Infektionszahlen in der Corona-Pandemie, es geht um neue Regeln und letztlich natürlich ums Impfen. Die Thematik war diese Woche zugegeben etwas einseitig. Aber das liegt in der Natur der Sache. Denn Fakt ist, dass sich neuerlich viele Menschen dazu entschließen, sich nun doch impfen zu lassen. Das ist natürlich auch darauf zurückzuführen, dass Ungeimpfte zunehmend mit Einschränkungen leben müssen. Sie dürfen nicht mehr in Restaurants oder Sportstudios und auch nicht mehr an kulturellen Veranstaltungen teilnehmen. Und: Sie müssen sich für die Arbeit und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel täglich auf das Virus testen lassen. Umstände, die manche nicht mehr länger hinnehmen wollen. Und das ist gut so. Nicht wegen der für sie fehlenden Freizeitmöglichkeiten, sondern weil wir möglichst viele Geimpfte brauchen, um die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Und deshalb ist es auch positiv, dass Kreis und Stadtverwaltung dafür sorgen, dass es mehr niederschwellige Impfangebote gibt: in Wermelskirchen derzeit an der von Ärzten und Stadt initiierten Impfstraße im Bürgerzentrum, und zudem am Impfmobil, das mittwochs am Rathaus steht. Eine weitere dezentrale Impfstelle entstand jetzt in Burscheid – und Wermelskirchen soll bald auch noch eine bekommen. Das sind gute Nachrichten, trotz der vielen schlechten.

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Die Gastronomen fühlen sich maximal angespannt. Nicht nur die wirtschaftliche Unsicherheit belastet sie zunehmend, viele sind auch emotional längst an ihre Grenzen gestoßen. Davon berichtete diese Woche Anna Fanelli (ToscaAnna). Sie können nicht langfristig planen, das müssten sie in ihrer Branche aber eigentlich. Sie können nicht die volle Gästezahl empfangen, auch das müssten sie, um finanziell weiterhin auf sicherem Boden zu sein. Und das Tragischste: Es ist kein Ende der Pandemie in Sicht. Eine klare Perspektive gibt es nicht . Anzulasten ist das letztlich niemandem, dennoch hätten Bund und Länder viel rascher reagieren und sich und die Gesellschaft besser auf den nahenden Herbst und Winter vorbereiten können. Wissenschaftler haben schließlich bereits im Sommer darauf hingewiesen, dass die Impfstoffe nur eine begrenzte Wirkung haben, und somit irgendwann „nachgeboostert“ werden muss, ähnlich wie bei den Grippeimpfstoffen. Geschehen ist aber leider nichts. Und das geht jetzt zulasten aller, auch der ohnehin schon gebeutelten Gastronomen.

Landwirte werden heute mit ihren geschmückten Traktoren durch die Stadt fahren. Sogar der Nikolaus ist dabei.

Fehlen- der Radweg bei Drei- bäumen sorgt für Unmut.

anja.siebel @rga.de

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