Erst wenn der Impfstoff in den Praxen ist, naht das Ziel

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Die Woche

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Von Anja Carolina Siebel

Wie wohl allerorten war auch in Wermelskirchen diese Woche das Thema Corona einmal mehr ein großes. Denn Änderungen stehen an; sowohl, was Lockerungen in der Coronaschutzverordnung als auch, was die Impfungen angeht. So öffnen ab kommender Woche nicht nur wieder mehr Geschäfte, sondern es können auch weitere Menschen geimpft werden. Behinderte in Werkstätten beispielsweise oder Grundschullehrer und Erzieher. Eine gute Nachricht war auch, dass das NRW-Gesundheitsministerium einer Schwerpunktpraxis in Wermelskirchen grundsätzlich zugestimmt hat. Genauer: Pro Kreis oder kreisfreier Stadt können insgesamt fünf Schwerpunktpraxen entstehen. Theoretisch zumindest. Praktisch hakt das Ganze noch wegen bürokratischer Hürden. Zum Beispiel der, dass der Impfstoff angeblich nicht transportiert werden darf. Dr. Hans-Christian Meyer, Impfarzt im Nordkreis des Rheinisch-Bergischen Kreises, ärgert sich zu Recht gerade über diese bürokratischen Hürden. Er sähe es – wie viele andere seiner Hausarztkollegen auch – am liebsten, wenn das Impfen künftig nur noch in den Hausarztpraxen erledigt werden könnte. Das wäre auch der einzig richtige und notwendige Schritt, denn dann könnte das Impfen endlich auch in Deutschland sozusagen in die Breite gehen und es könnte flächendeckend immunisiert werden. Erst wenn das erreicht ist, kann man zaghaft darauf hoffen, dass ein Ende der Pandemie bald zu schaffen sein könnte.

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Über einen kleinen Meilenstein durfte sich diese Woche die Freiwillige Feuerwehr Dabringhausen freuen. Mit dem ersten Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus ist ein großer Schritt für die Wehrleute getan. Haben sie doch jahrelang darauf warten müssen, endlich eine vernünftige Unterkunft zu bekommen. Und mussten die Versäumnisse früherer Stadtspitzen ausbaden. Denn gleichwohl schon im Jahr 2013 im Brandschutzbedarfsplan beschrieben wurde, welche Gefahren von den maroden Feuerwehrunterkünften ausgehen – oft mussten sich die Feuerwehrleute in Dabringhausen vor einem Einsatz bei schon laufenden Motoren neben den Fahrzeugen umziehen – , wurde damals nichts an der Situation verändert. Das ist mehr als ein fahrlässiges Versäumnis, das ist fast schon mit Vorsatz gleichzusetzen. Es grenzt an ein Wunder, dass bislang erstens nichts Dramatisches bei Einsätzen passiert ist und zweitens, dass die Wehrleute die Missstände recht geduldig ertragen haben.

Die Wermelskirchener Kulturszene bleibt lebendig – trotz Corona.

Jugendamt und Erziehungshilfe sorgen sich um Jugendliche in der Krise.

anja.siebel @rga-online.de

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