Sterngolf

Westdeutsche Titelkämpfe: Eine Weltmeisterin spielt im Hüpptal

Die Westdeutschen Sterngolf-Meisterschaften fanden im Hüpptal statt: Anlagen wie dort haben Seltenheitswert.
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Die Westdeutschen Sterngolf-Meisterschaften fanden im Hüpptal statt: Anlagen wie dort haben Seltenheitswert.

Annika Sophia Hensel hat gerade ihren letzten Schlag gemacht. Ein Ass.

Der kleine Gummiball ist beim ersten Versuch in dem Loch auf der Sterngolfbahn gelandet. Die 17-Jährige lächelt zufrieden. Sie ist gerade von den Weltmeisterschaften im Sterngolf aus Garmisch-Partenkirchen zurückgekehrt – mit dem Mixed-Weltmeistertitel sowie als Vizemeisterin der Mädchen im Gepäck.

„Im Moment stehe ich mehrmals in der Woche auf der Bahn und trainiere“, sagt die gebürtige Wuppertalerin, die für den BSC Ennepetal antritt. Von dem eindrucksvollen Ergebnis konnten sich die Mannschaftskollegen und Konkurrenten nun auch auf der Bahn von Ingeborg und Antonio Grosso im Eifgen überzeugen. Dort richtete der 1. MGC Köln 1961 die Westdeutschen Meisterschaften aus.

Sieben Mannschaften mit insgesamt mehr als 50 Teilnehmern sind dabei – sie kommen aus Ennepetal und Attendorn, Halver, Gladbeck oder Köln. Das Prinzip ist einfach: Jeder Spieler dreht drei Runden. Wer die wenigsten Schläge zum Einlochen braucht, der hat gewonnen. „Wer auf einer Bahn allerdings mehr als zwei Versuche braucht, der ist unzufrieden“, sagt Nicole Blasek vom 1. MGC Köln, „wir sprechen dann von Fehlern.“

Die meisten Bälle treffen also schon beim ersten, spätestens beim zweiten Versuch ihr Ziel. „Da steckt viel Taktik und Training dahinter“, sagt Nicole Blasek. Das mache für sie auch die große Faszination dieses ungewöhnlichen Sports aus: „Es macht Spaß, ist an der frischen Luft und jedes Mal wieder eine mentale Herausforderung“, sagt sie.

Dass die Westdeutschen Meisterschaften nun gerade in Wermelskirchen stattfinden, hat einen guten Grund. „Sterngolfanlagen wie diese hier haben Seltenheitswert“, sagt Nicole Blasek. Als sich der Kölner Verein vor acht Jahren auf die Suche nach einer neuen Heimanlage machte, traf er schließlich auf die lizenzierte Anlage von Ingeborg und Antonio Grosso im Hüpptal. Seitdem trifft sich der Verein mindestens einmal in der Woche auf der Bahn zum Spielen – und richtet eben auch große Turniere als Heimspiele aus.

Übrigens: Das Rennen unter den Jugendlichen machte – keine Überraschung – Annika Sophia Hensel. -resa-

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