Engagement

Haus der Begegnung: Eine feste Institution in der Stadt

Werner Allendorf und der Förderverein Haus der Begegnung: Beides sind feste Institutionen im gesellschaftlichen Leben der Stadt. Da passt es gut, dass Allendorf den Vorsitz übernimmt.
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Werner Allendorf und der Förderverein Haus der Begegnung: Beides sind feste Institutionen im gesellschaftlichen Leben der Stadt. Da passt es gut, dass Allendorf den Vorsitz übernimmt.

Werner Allendorf neuer Vorsitzender des Fördervereins.

Von Theresa Demski

Werner Allendorf ist neuer Vorsitzender des „Fördervereins Haus der Begegnung“. Einstimmig entschieden sich die Mitglieder des Vereins, von denen die meisten auch zu den treuen Besuchern der Villa an der Schillerstraße gehören, für Allendorf. Aus gesundheitlichen Gründen konnte der neue Vorsitzende an der entscheidenden Sitzung am Mittwochabend zwar nicht teilnehmen, ließ aber ausrichten: Er nehme die Wahl an. Damit folgt er auf Gerhard Schlupek, der sich nicht mehr zur Wahl stellte. Seit der Vereinsgründung vor zwölf Jahren hatte Schlupek im Vorstand mitgearbeitet. Vor den Neuwahlen hatte er auf unruhige Corona-Jahre zurückgeblickt, in denen erstmals auch keine Mitgliederversammlungen hatten stattfinden können.

Mit Gerhard Schlupeks Rückzug formierte sich auch der restliche Vorstand neu: Zur stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung im Haus der Begegnung Beate Dannenberg. Neuer Kassierer ist Hartmut Fleuren, sein Stellvertreter bleibt Bernd Zimmermann. Gaby Trebes wurde als Schriftführerin bestätigt. Günter Schieweck und Karin Porwitzki sitzen dem Vorstand künftig bei.

„Die Angebote werden angenommen. Für die Mitgliedschaft aber müssen wir noch mal die Werbetrommel rühren.“

Gerhard Schlupek, Ex-Vorsitzender

Weil der neue Vorsitzende nach den Wahlen die Versammlungsleitung nicht direkt übernehmen konnte, sprang Stefan Leßenich ein, der als Vertreter der Bürgermeisterin und als Vereinsmitglied an der Versammlung teilnahm. „Der Verein ist eine wichtige Stütze für das Haus“, erinnerte er. Träger ist die Rheinische Gesellschaft, die Stadt finanziert die Einrichtung wesentlich mit. In den vergangenen drei Jahren hat der Förderverein insgesamt 20 000 Euro in das Haus der Begegnung investiert. „Vor allem zur Unterstützung der Renovierung und der neuen Einrichtung“, erinnerte Nadine Theißen, Mitarbeiterin im Haus. Auch Veranstaltungen wurden vom Förderverein finanziell unterstützt.

Weniger positiv allerdings entwickle sich die Zahl der Mitglieder, befand Gerhard Schlupek. Zählte der Förderverein 2019 noch 286 Mitglieder, sind es aktuell noch 210 Unterstützer. „Die Angebote im Haus werden allerdings gut angenommen“, befand Schlupek, „es wäre also schön, wenn noch mal die Werbetrommel für die Mitgliedschaft im Förderverein gerührt werden könnte.“ Der Jahresmindestbeitrag beläuft sich weiterhin auf zwölf Euro.

Mit diesem Geld und Spendeneinnahmen soll auch künftig das Haus unterstützt werden. Räder für den Spinningkurs stehen auf der Wunschliste, Schirme und Schirmständer für den Park sollen angeschafft werden. Eine Sackkarre könnte finanziert werden. Und aus den Reihen der Vereinsmitglieder kam noch ein anderer Wunsch: Vor dem Eingang des Hauses könnte eine kleine Regenüberdachung helfen. Ob bei diesem Wunsch der Denkschmalschutz mitspiele, werde sich zeigen müssen, deutete Nadine Theißen an. Die Wunschliste wird nun Aufgabe des neuen Vorstandes sein.

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