Ein langer Shopping-Tag

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Von Katharina Birkenbeul

Mit Termin einkaufen. Das geht seit dieser Woche in Wermelskirchen bei einigen Einzelhändlern. Das Prinzip ist super einfach: Auf den Internetseiten der Läden einen Zeitrahmen aussuchen, anklicken, E-Mail-Adresse eingeben und fertig. Das weckt doch sofort die Hoffnung, nach einem halben Jahr endlich wieder einen vollen Shoppingtag mit zumindest einem Freund, einer Freundin oder den Geschwistern genießen zu können. Also sofort beim Freischalten der Termine in jedem der Läden eine Zeit reserviert. Das erfordert schon einige Organisation, um nicht plötzlich zur gleichen Zeit an zwei Orten sein zu müssen, der eine Laden schließt sogar schon um 12 Uhr. Und am nächsten Tag geht es los. Keine Schlange, leere Läden, nette Verkäufer, die sich freuen, wieder Kunden in den Läden empfangen zu können. Direkt erfolgreich und schnell in den nächsten Laden. Doch die Freude währt nicht lange. Ist der Termin doch leider bereits gestern gewesen, weil das Online-Portal dort die Woche an einem Sonntag und nicht wie die anderen an einem Montag startet. In der Euphorie achtet man auf solche Kleinigkeiten eher selten. Und nun sind es bis zum nächsten Termin noch drei Stunden. Jetzt so ein schönes Essen zwischendrin – dafür sind allerdings noch keine Termine drin.

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