Mein Blick auf die Woche

Ein beachtlicher Schritt für die Gesamtschule

anja.siebel@rga.de
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Mein Blick auf die Woche in Wermelskirchen.

Wermelskirchen. Jugendliche würden vielleicht sagen: „Das war ganz schön cringe.“ Gemeint ist die strenge und harte Corona-Zeit, während der auch und vor allem Kinder und Jugendliche Einbußen erfahren haben. Das Miteinander war größtenteils auf die Familien beschränkt, Freunde durfte man kaum sehen und Veranstaltungen gab es sowieso keine. Kein Wunder, dass gerade die Mitarbeitenden der Kindertageseinrichtungen, aber auch Lehrer und Mitarbeitende freier Träger jetzt jede Menge zu tun haben, um Kinder und Jugendliche in den Alltag zurückzuführen, ein Miteinander wieder hinzubekommen. Wie Barbara Frank als Leiterin des Jugendamtes in dieser Woche berichtete, fällt es vielen Familien noch etwas schwer, aus dem Modus der Zurückgezogenheit herauszufinden und sich wieder ungezwungen mit anderen zu treffen.

Das liegt möglicherweise auch daran, dass die Corona-Infektionszahlen nach wie vor recht hoch sind und einige Bedenken haben, sich anzustecken. Die Kinder und Jugendlichen genießen es jedenfalls sichtbar, dass sie wieder Kontakt zueinander haben können. Das wird sichtbar bei Aktionen wie den Kinder-Zirkusprojekten, die viele Schulen jetzt veranstaltet haben, bei Projektwochen, Konzerten, im Jugendcafé Juca an der Stockhauser Straße, wo an den Nachmittagen wieder reges Treiben herrscht. Man kann nur hoffen und beten, dass das nun so bleiben kann. Denn die Zeit des totalen Lockdowns sollte jetzt wirklich vorbei sein.

Einen beachtlichen Schritt nach vorn hat die Schulverwaltung in Sachen Gesamtschule gemacht. Dachte man als Außenstehender noch vor einigen Monaten, die Planungen für die neue Schule würden auf dem Uranus oder einem anderen fernen Stern gemacht, sind sie nun transparent und konkret – auch für Außenstehende und vor allem für Eltern. Es gibt eine ansehnliche und gut strukturierte Internetseite, Auftritte in sozialen Netzwerken und eben die Informationsabende. In den Grundschulen und am 22. November (19 Uhr) im Bürgerzentrum.

Das alles trägt dazu bei, dass die Eltern Vertrauen gewinnen und jetzt die Chance haben, nicht mehr eine völlig ominöse Schule und Schulform vor Augen zu haben, sondern handfeste Informationen. Uwe Spindler, der ehemalige Schulleiter einer Gesamtschule in Lohmar, konnte zumindest am Mittwochabend in der Waldschule für die Gesamtschule in Wermelskirchen begeistern. Erfreuliche Nachrichten also.

Top: Endlich wieder Indoor-Weihnachtsmarkt in Dabringhausen.

Flop: Die Autobahnbrücke in Hünger bleibt ein Sorgenkind.

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