Eifgen: Emotional zu werden lohnt sich nicht

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Die Woche

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Von Anja Carolina Siebel

Das meistdiskutierte Thema in der Stadt ist wohl derzeit die Entwicklung des Eifgens. Es erhitzt derart die Gemüter, dass sich bereits tiefe Gräben bilden – und üble Worte ausgetauscht werden. Die richten sich zum Teil auch gegen die Verwaltung. Was gar nicht geht. Kritik ist sicher angemessen und auch erwünscht. Nicht aber Beleidigungen oder haltlose Beschimpfungen, die es gegenüber der Stadt nach WGA-Informationen bereits gegeben hat. Was man den Verantwortlichen der Verwaltung durchaus vorwerfen kann: Sie hätten das Verfahren früher transparent machen können. Dann hätte sicher vorher eine Debatte begonnen und es hätte weitere Vorschläge für die Erschließung des Eifgens geben können. Ansonsten ist ihr nichts vorzuwerfen. Die Ortspolitiker werden im Stadtrat am 28. Juni entscheiden, ob der Investor LO-projects im Rennen bleibt oder ob das Verfahren neu aufgerollt wird. Diese Entscheidung wird sicher von großem öffentlichem Interesse sein. Beeinflussen können. Außenstehende sie letztlich aber nur bedingt. Deshalb lohnt es auch nicht, emotional zu werden.

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Wie erwartet, gibt es mit den digitalen Impfnachweisen leichte Schwierigkeiten. Überlastete Server bereiten den Apothekern Probleme. Das war zu erwarten. Denn nachdem bekanntwurde, dass die digitale Version des derzeit so begehrten Impfpasses erhältlich ist, gab es schon einen Onlineansturm auf die Apotheken, die derzeit neben den Impfzentren die einzigen sind, die diese Nachweise herausgeben können. Den Hausärzten ist das noch nicht möglich, weil die Kassenärztliche Vereinigung die entsprechende Software noch nicht freigeschaltet hat. Es wäre allerdings hilfreich, wenn auch die Hausärzte sich beteiligen könnten – gleichwohl es für alle Mehrarbeit bedeutet. Aber das war ja auch schon beim Impfen so. Es braucht einfach noch etwas Geduld, bis sich alles eingespielt hat.

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Nun rollen bald Fahrradbus und Wanderbus wieder durch die Region. Lange haben Radler und Wanderer darauf gewartet, denn die Gefährte standen seit vorigen Herbst wegen der immer wieder steigenden Corona-Infektionszahlen in der Garage. Umso größer wird die Freude sein, wenn sie wieder nutzbar sind. Die Busse haben Erfolgsgeschichte geschrieben. Und das zeigt, dass das Bergische sich zu einer beliebten Wander- und Radregion gemausert hat. Das ist gut so, und das ist vor allem auch noch ausbaufähig in Sachen Tourismus.

Beim Optiker Sehenswert an der Kölner Straße ist es sommerlich im Fenster: pinkfarbene Flamingos machen gute Laune.

Betrüger haben es auf Senioren abgesehen.

anja.siebel @rga.de

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