WGA-Adventskalender

3. Türchen: Eiche, Kirche und ein schwarzer Schwan

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Die drei Teile des Wermelskirchener Stadtwappens stehen für die ehemaligen Hofschaften, aus denen die Stadt entstanden ist.

Wermelskirchen. Eine Eiche, eine Kirche und ein schwarzer Schwan. Diese drei Symbole zieren das Wappen der Stadt Wermelskirchen und verbergen sich deshalb unter Türchen Nummer 3 des WGA-Adventskalenders. In diesem Jahr schont er die Figur – indem es statt Schokolade in diesem Jahr allerlei Allgemeinwissen gibt. 

Die drei Wappenteile stehen für die drei ehemaligen Hofschaften, aus denen Wermelskirchen entstanden ist: das Kirchdorf, der Schwanen und die Eich. Die Mauerkrone im Wappen hat zwar auch drei Zacken. Diese stehen aber für den Status einer Stadtgemeinde. Die Stadtrechte hat Wermelskirchen am 2. Juli 1873 verliehen bekommen. Die drei Honschaften – Dorfhonnschaft, Niederwermelskirchen und Oberhonnschaft – aus denen die Stadt zudem bestand, sind hingegen nicht auf dem Wappen zu erkennen. Eine Honschaft war eine Verwaltungseinheit auf dem Lande. 

Die Verwendung des Wappens sowie des Dienstsiegels und der Stadtflagge sind allerdings ausschließlich der Stadt Wermelskirchen vorbehalten. Das ist in der Richtlinie der Stadt für die Verwendung städtischer Symbole festgehalten. In der einfacheren Grundstruktur können aber auch Bürger, Vereine oder Institutionen das Wappen mit der Eiche, der Kirche und dem Schwan nutzen. Dann sind die drei Symbole in ganz Weiß gehalten, ebenso die sonst goldene Mauerkrone. Zudem sind die Farben, Grün und Rot, in der einfachen Variante nicht richtig eingesetzt. 

Im Original hat der Eichenbaum eine grüne Baumkrone und einen braunen Stamm und befindet sich auf weißem Hintergrund. Ebenso der Schwan, der schwarze Federn sowie einen roten Schnabel und rote Beine hat. Die Kirche ist auch sonst weiß, steht allerdings eigentlich auf einer grünen Wiese. Der Hintergrund ist rot. Zudem fehlen der Kirche in der stilisierten Variante auch ein paar Details. -kab-

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