Tradition

Dreigestirn erhält sein Gefährt

Trotzten für die Prinzenbus-Übergabe den Windböen (v. l.): Cornelia Grünweller (Essmann), Jungfrau „Frieda“, Bauer Holger, Prinz Roger I. und Sigrid Karow (Essmann).
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Trotzten für die Prinzenbus-Übergabe den Windböen (v. l.): Cornelia Grünweller (Essmann), Jungfrau „Frieda“, Bauer Holger, Prinz Roger I. und Sigrid Karow (Essmann).

Bus bietet der Platz für neun Personen und närrische Utensilien.

Von Stephan Singer

Für die Auftrittstermine in der jetzt beginnenden heißen Phase des Karnevals nach dem Jahreswechsel ist das Dawerkuser Dreigestirn mobil. Das Gefährt dafür stellt wie zuvor der Omnibusbetrieb Heinrich Essmann in Form eines Kleinbusses. Sigrid Karow und Cornelia Grünweller von Essmann überreichten jetzt den Schlüssel an die närrischen Regenten, Prinz Roger (Rehbold) I., Bauer Holger (Schüller) und Jungfrau „Frieda“ (Wilfried Frowein).

Immerhin hatte zur Schlüssel-Übergabe endlich der Dauerregen im Bergischen aufgehört, aber der Wind pfiff doch kalt vor der Gaststätte Grünenbäumchen von Wirtin Ilse Fritz – dem Stammlokal der Altstadtgarde Dabringhausen, aus dessen Reihen das Regententrio stammt. Aber sowohl die Essmann-Mitarbeiterinnen als auch das Dreigestirn hielten den Böen für die offizielle Übergabe des Kleinbusses gut gelaunt stand. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Transporter, in dem acht Passagiere plus Fahrer sowie reichlich närrische Utensilien und natürlich auch das eine oder andere „Pittermännchen“ Platz finden.

Ebenso trotzte die Tanzgarde Rut-Wiess Dabringhausen dem Wind: Sie präsentierte auf der kurzzeitig gesperrten Straße vor der Grünenbäumchen-Kneipe, die Prinzenführer Harry Tiede humorig als „Kaserne“ der Altstadtgarde bezeichnete, zwei Tänze – darunter die Premiere einer neuen Choreographie, die eigens für die anstehenden Auftritte einstudiert wurde. Ungeachtet des wenig tanzfreundlichen Wetters fragte Prinz Roger I. nach dem Rut-Wiess-Auftritt: „Was ist denn mit der Altstadtgarde – tanzt die nicht?“ Daraufhin entgegnete Harry Tiede mit einem Lachen: „Nein, heute nicht. Das war gestern Abend so schlimm.“

24 Auftritte liegen bereits hinter dem Dreigestirn

„Wir freuen uns unheimlich über die Unterstützung durch die Firma Essmann, die uns seit über 20 Jahren ein Fahrzeug leihweise zur Verfügung stellt“, sagten Harry Tiede und Adjudant Daniel Fischer: „Die Freude ist jetzt umso größer, als das diese Unterstützung auch nach den Corona-Einschränkungen, währenddessen kein Karneval möglich war, ungebrochen ist.“

In der noch jungen Karnevalssession 2022/23 hat das Dawerkuser Dreigestirn bereits 24 Auftritte absolviert, das Gros liegt aber natürlich noch vor dem närrischen Trio aus Dawerkusen. „Wir haben jetzt 97 Termine fix. Damit knacken wir bis zum Ende der Session mit Sicherheit die 100er-Marke“, vermutet Harry Tiede.

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