Innenstadt

Die Telegrafenpassage bekommt eine neue Fassade

Andreas Frixe (l.) und Marek Biermann beaufsichtigen die Baustelle an der Telegrafenstraße. Die Baken sind bereits aufgestellt.
+
Andreas Frixe (l.) und Marek Biermann beaufsichtigen die Baustelle an der Telegrafenstraße. Die Baken sind bereits aufgestellt.

Bis Mitte Oktober wird die Außenwand an dem Gebäude in der Innenstadt erneuert.

Von Lena Steffens

Es wird geschweißt, Fenster werden abgemessen, gleichzeitig rüttelt ein Steinbohrer die Gehwegplatten an der Telegrafenstraße vor der Telegrafenpassage auf. In der Wermelskirchener Innenstadt sind am 7. Juli Bauarbeiten gestartet, die noch bis Mitte Oktober anhalten sollen, wie Andreas Frixe von den Bauart-Architekten aus Wuppertal erzählt. Er beaufsichtigt die Montage der neuen Fassade, die die Telegrafenpassage demnächst erhalten soll. Diesen Auftrag hat die Witte Group mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter Wolfgang Schmitz-Heinen erteilt.

Zunächst sollen die Vordächer der Passage als Vorbau für die neue Fassade demontiert werden, erklärt Frixe. „Am 17. Juli starten wir einen Auszugsversuch. Erst muss aber etwas von dem alten Wärmeverbesserungssystem entfernt werden, die Vordächer werden dann in der kommenden Woche montiert“, erläutert Marek Biemann, technischer Objektleiter der Firma Witte Real Estate in Wermelskirchen. Der nächste Schritt sei dann, die Halterung des Vordaches zu entfernen, das bisher die Leuchtreklame trug. Diese wurde bereits demontiert, übrig geblieben sind die grünen Träger an der Wand. „Zur Abdichtung der Schaufenster müssen wir dann an den Rohbau“, erklärt Frixe weiter. Dort werden die Natursteinplatten an der Fassade weichen müssen.

Während der Arbeiten werde ein Gerüst zur Absicherung der Baustelle aufgestellt. Hat das Auswirkungen auf den Straßenverkehr? „Nein“, sagt Frixe, „die untere Abteilung des Gerüsts ist ein Gerüsttunnel, da können die Fußgänger dann hindurch gehen.“

Bis es dazu kommt, stehen bereits rot-weiße Baken auf dem Bürgersteig, die vom Tiefbauamt Wermelskirchen genehmigt wurden. Diese sollen Fußgänger daran hindern, zu nah an die Baustelle heranzutreten. Das funktioniert aber nur mäßig, ständig müssen Frixe und Biemann die Fußgänger darauf hinweisen, dass Schweißarbeiten an der Fassade stattfinden und Funken fliegen können, weshalb die Passanten möglichst Abstand zum Gebäude halten und die andere Seite nutzen sollen.

Nicht die einzige Baustelle an der Telegrafenstraße

Die Arbeiten an der Telegrafenpassage sind aber nicht die einzigen, die derzeit an der Telegrafenstraße durchgeführt werden: Ein paar Meter weiter rechts, vor dem Schaufenster des Biomarkts Naturata, der nach knapp zwei Jahren die Innenstadt wieder verlässt, sind Telekom-Bauarbeiter am Werk. Sie verlegen Glasfaserkabel in der Fußgängerzone.

Links davon tragen zwei Männer gerade eine Küchenzeile mit Spüle in die Telegrafenpassage, denn im Innern des Gebäudes werden gerade auch noch Wohnungen saniert. „Hier sind also gleich mehrere kleine Baustellen“, fasst ein Arbeiter die derzeitige Situation zusammen.

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Missbrauch: Angeklagter aus Wermelskirchen legt Geständnis ab
Missbrauch: Angeklagter aus Wermelskirchen legt Geständnis ab
Missbrauch: Angeklagter aus Wermelskirchen legt Geständnis ab
Marion Lück ist die neue Bürgermeisterin
Marion Lück ist die neue Bürgermeisterin
Marion Lück ist die neue Bürgermeisterin
Begehrte Plätze in der Katt
Begehrte Plätze in der Katt
Begehrte Plätze in der Katt

Kommentare