Die Partnerstadt wartet schon auf den nächsten Besuch

Am gemeinsamen Stand in der Partnerstadt Loches (v. l.): Thomas Wintgen, Rainer Pauschert, Freya Stoffel, Ilo Polnik, Anja Klein und Kirstin Wirtz. Foto: Christophe Barrier
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Am gemeinsamen Stand in der Partnerstadt Loches (v. l.): Thomas Wintgen, Rainer Pauschert, Freya Stoffel, Ilo Polnik, Anja Klein und Kirstin Wirtz.

Sechsköpfige Gruppe kehrte aus dem französischen Loches zurück

Von Susanne Koch

Während der Osterfeiertage hatten die Menschen in Loches Besuch aus ihrer Partnerstadt Wermelskirchen. Die sechs genossen die Gastfreundschaft der Franzosen und waren fast alle privat untergebracht. Ziel war die Ostermesse in der Stadt Loches.

Der tägliche Treffpunkt auf der Reise war ein großer gemeinsamer Stand mitten auf dem Place du Verdun, an welchem der Partnerschaftsverein Loches unter der Regie der Vorsitzenden Georgette Audebert allerlei Wissenswertes über die „Jumelage“ (Partnerschaft) bereithielt, während die Wermelskirchener traditionell Waffeln buken, Osterreier verkauften (und verschenkten) sowie erstmals Eierlikör feilboten – in kleinen Trinkgefäßen aus essbaren und schokoglasierten Bechern.

Handelte es sich um Hühner- oder Schokoladen-Eier?

Eine besondere Attraktion waren daneben die traditionell bunt gefärbten Ostereier, bei denen sich die meisten Menschen aus der Partnerstadt rückversicherten, ob es sich um wirkliche Hühner- oder womöglich um Schokoladen-Eier handelte. Fragen und Antworten boten eine ähnlich bunte Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen oder Bekanntschaften und Freundschaften aufzuwärmen. Wegen der Corona-Pandemie hatte die Messe zwei Jahre nicht stattgefunden. Das Begleit-Programm der französischen Gastgeber bot weitere Gelegenheiten, den Stand der Wermelskirchener in den Vordergrund zu rücken. Dafür sorgten nicht zuletzt Colette Fergeau, die Tochter des berühmten Instrumentenbauers Albert Bergeault aus dem Vorort Ligueli, mit ihrem Xylofon, oder Animateur Lilian Roger, der keine Gelegenheit ausließ, auf die vorzüglichen Waffeln aufmerksam zu machen.

Oder Karikaturistin Florence Debray, die auch Wermelskirchener ein ums andere Mal kunstvoll und treffend auf ihren Din-A 3-Block bannte. Sowie eine aus Nord-Frankreich stammende bayrische Blaskapelle mit typischen Melodien oder eine spanisch anmutende Blaskapelle, nicht zu vergessen Albert Knüt, den Clown, wie Beigeordneter Franck Georget erwähnte.

Die Eisenbahn-Verbindung wird bald wieder eröffnet

Bürgermeister Marc Angenault hob anlässlich der Eröffnung der Ostermesse hervor, dass eine Delegation des Wermelskirchener Partnerschaftsvereins wieder vertreten sei – unter anderem mit Bergischen Waffeln. Die französische Partnerstadt steht im Übrigen kurz vor dem Wieder-Anschluss an die Eisenbahn-Verbindung nach Tour, was etlichen Einwohnerinnen und Einwohnern den Weg zur Arbeitsstätte vereinfachen wird – am Osterwochenende selber setzte die Société Nationale de Chemin de Fer (SNCF) die letzte Brücke wieder ein.

Georgette Audebert blickte während der Ostermesse bereits voraus auf den Besuch der in etwa 60-köpfigen Wermelskirchener Verwaltungsdelegation am Himmelfahrtswochenende mit dem ersten Besuch von Bürgermeisterin Marion Lück.

Rainer Pauschert, designierter Nachfolger des Vorsitzenden Klaus Flanhardt des hiesigen Partnerschaftsvereins, stelle sich anlässlich der Begrüßungsrunde persönlich vor, bedankte sich für die Einladungen und das herzliche Entgegenkommen, und ermahnte die deutsch-französische Runde, dass es enorm wichtig sei, weiterhin die Bausteine für ein gedeihliches Miteinander der Europäischen Gemeinschaft zu pflegen.

Die Wahlberechtigten von Loches wollen das offenbar: Sie gaben Macron im ersten Wahlgang rund 12 Prozentpunkte mehr als Le Pen.

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