Die Pandemie lässt bei vielen Fragen offen

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Die Woche

Die Woche

Von Anja Carolina Siebel

Viele offene Fragen gibt es auch in dieser Woche. Eine davon stellen sich mit Sicherheit die Einzelhändler in Wermelskirchen und anderen rheinisch-bergischen Städten und Kommunen. Denn während beispielsweise in Remscheid schon wieder alle Geschäfte geschlossen sind, kann man in Rhein-Berg noch mit dem Prinzip Click & Meet shoppen. Der Kreis hatte zu Beginn der Woche angekündigt, erst am Wochenende weiter über mögliche Schließungen entscheiden zu wollen. Zumindest am Gründonnerstag war die Inzidenz kreisweit wieder unter 100 gefallen. Man darf also gespannt sein. Von Karussells, Dampfnudeln und Freibier auf der Frühjahrskirmes und dem Fest im Mai kann allerdings keine Rede sein. Bis mindestens 31. Mai sind alle Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen abgesagt. Derzeit knöstert der stellvertretende Ordnungsamtsleiter Paul Engelbracht indes noch an dem Konzept für die Herbstkirmes. Auch er hat die Hoffnung auf ein Kirmes-Happy-End 2021 noch nicht aufgegeben, wie wohl die meisten Wermelskirchener. Und wer weiß: Wenn wirklich alle Bundesbürger bis September ein Impfangebot hätten und man sich noch etwas einschränken würde mit Konzerten oder dem Feuerwerk, die Buden mit ein wenig Abstand angeordnet würden – vielleicht wird es ja tatsächlich möglich sein. Schön wäre auf jeden Fall, wenn Richtung Sommer für alle wieder ein wenig Normalität und bunteres Leben einkehren würde.

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So groß die Vorfreude auf ein wenig mehr Normalität ist, so frustrierend sind indes zurzeit auch die täglichen Nachrichten in der Corona-Pandemie. Wie Tobias Hopff, Sprecher der Wermelskirchener Hausärzte, diese Woche bestätigte, warten die meisten Hausärzte nur darauf, in ihren Praxen zu impfen, was das Zeug hält. Die Ankündigung, dass jede Praxis nach Ostern erst einmal nur bis zu 50 Impfdosen pro Woche zur Verfügung haben wird, klingt demgegenüber wie ein schlechter Scherz. Neblig und ungewiss ist bis dato, wann sich die Mengen an Impfdosen denn mal eklatant vergrößern werden und somit auch eine strikte Priorisierung in der Impf-Reihenfolge aufgehoben werden könnte. Das steht in den Sternen. Auch die Wermelskirchener Impfärzte sowie Politiker und Verwaltungsmitarbeiter, die sich in den vergangenen Wochen zum Beispiel für eine Schwerpunktpraxis im Rathaus eingesetzt hatten, mussten feststellen, dass das größte Engagement in Deutschland leider allzu häufig an bürokratischen Hürden scheitert. Das ist gerade in der Pandemie ein großes Manko.

Die Saison-Vorbereitungen im Freibad laufen schon auf Hochtouren.

Es wird keinen gegenläufi- gen Radver- kehr in der Stadt geben.

anja.siebel @rga-online.de

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