Die Hoffnung in Zeiten der Pandemie nicht verlieren

Diakon Rony John. Archivfoto: Doris Stürmer
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Diakon Rony John. Archivfoto: Doris Stürmer

Ein Geistlicher macht sich Gedanken

Von Diakon Rony John, St. Bonaventura, Remscheid

Letzten Samstag nahmen viele Menschen, meist über die Bildschirme, Abschied von Prinz Phillip, der sich großer Beliebtheit erfreute. Vielleicht stellt sich mancher die Frage, ob mit dem Tod alles aus und vorbei ist oder noch etwas danach kommt? Eine Antwort auf diese Frage gibt uns Gott in der Osterbotschaft. Wir Christen haben kürzlich Ostern gefeiert, als ein Ereignis, dass der für uns am Kreuz gestorbene Jesus Christus am dritten Tage von den Toten auferstanden ist. Jesus sagte damals zu seinen Jüngern: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Joh 11,26).

Diese Zusage Jesu gilt auch für jeden von uns. Er macht damit deutlich, dass Auferstehung nicht einen Zustand beschreibt, sondern ein Beziehungsgeschehen ist. Wer mit Christus in vertrauensvoller Verbindung lebt, lebt in der Gemeinschaft mit Gott, der stärker ist als der Tod, und der Gemeinschaft mit allen Menschen möchte. Wir werden eines Tages mit Christus im Paradies leben. Diese Zusage Jesu stärkt meine Hoffnung und gibt mir Kraft, z.B. in der besonderen, durch die Pandemie geprägten Zeit, geduldig durchzuhalten. Sie hält meinen Optimismus aufrecht.

Hoffnung zu haben, wirkt beflügelnd und öffnet den Blick durch schwere Zeiten hindurch. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, heißt es in einer Redensart und bringt damit zum Ausdruck, dass diese Einstellung lebenstragend ist. Sie zeigt uns gute Wege, um persönliche und andere Krisen zu meistern. Wenn wir diese Zuversicht in uns spüren, können wir auch Wegbegleiter für andere sein, die die Hoffnung verloren haben und keinen Ausweg aus ihrer Verzweiflung finden. Wir können ihnen durch ein aufbauendes Gespräch oder auf anderen Wegen Mut schenken. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie die Osterbotschaft in sich spüren und hoffnungsvoll durchs Leben gehen.

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