Verkaufsoffener Sonntag

Die Gäste kamen sogar aus dem Münsterland

Beim verkaufsoffenen Sonntag und dem Fest A la carte wurden wieder mehr Besucher gezählt, als vor der Corona-Zeit. Das schöne Wetter zog die Menschen in die Stadt.
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Beim verkaufsoffenen Sonntag und dem Fest A la carte wurden wieder mehr Besucher gezählt, als vor der Corona-Zeit. Das schöne Wetter zog die Menschen in die Stadt.
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Die Einzelhändler sind mit dem verkaufsoffenen Sonntag zufrieden.

Von Susanne Koch

„Fantastisch, großartig, sensationell“ – André Frowein, der Vorsitzende des Marketingvereins WiW, ist immer noch hin und weg über die Veranstaltung A la carte und den verkaufsoffenen Sonntag. „Wir hatten Besucherzahlen von weit vor Corona, viele Gastronomiebetriebe und vor allem auch viele Vereine haben sich beteiligt, die Einzelhändler haben die Kunden mit Aktionen verwöhnt, die Atmosphäre war einfach toll“, sagt er. „Die Einzelhändler, mit denen ich gesprochen haben, waren alle sehr zufrieden. Sie brauchen diesen verkaufsoffenen Sonntag. Und das Schöne, die Menschen kamen nicht nur aus Wermelskirchen, aus Remscheid und Solingen, sondern sogar aus dem Münsterland. A la carte ist eine Veranstaltung, die sich inzwischen herumgesprochen hat.“

Während die Telegrafenstraße am Wochenende brummte, ging es an der Kölner Straße und am Markt ein wenig ruhiger zu. „Bei uns ist es leider nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt hatten“, sagt Leida Raue, ehrenamtliche Verkäuferin des Weltladens am Markt. „Ich war zwar selber am Sonntag nicht im Dienst, wir haben aber heute morgen schon darüber gesprochen.“ Trotzdem sei es auch für den Weltladen wichtig, an den verkaufsoffenen Sonntagen in Wermelskirchen dabei zu sein. „Auch wenn es für uns nicht immer leicht ist, genügend Ehrenamtliche zu finden, die unser Geschäft dann auch offen halten.“

„Zufrieden“ ist Hans-Jürgen Theiß, Inhaber des Schreibwarengeschäfts Siebel an der Kölner Straße. „Leider haben auf der Kölner Straße am Sonntag viele Geschäfte nicht mitgemacht“, sagt der Geschäftsinhaber. „Ich hätte mir mehr Kollegen gewünscht, die ihre Ladenlokale auch am Sonntag geöffnet hätten.“ Er habe aber immer Kunden im Geschäft gehabt, die gezielt den Sonntag genutzt hätten.

In der Buchhandlung Marabu, Telegrafenstraße/Ecke Carl-Leverkus-Straße sind die Mitarbeiterinnen auch am Montag noch begeistert. „Unser Geschäft war rappelvoll“, sagt die Teamleitung Barbara Busch. „Es war wie im Weihnachtsgeschäft.“ Die Kunden hätten auch aufgrund des Wetters alle gute Laune gehabt. „Sie freuten sich darüber, dass sie die ersten Zählscheine bekamen“, sagt die Buchhändlerin. „Und es war schön auf die Telegrafenstraße mit so vielen Menschen zu gucken.“ Ein Kunde sei sogar aus Bayern angereist. „Er erzählte, dass er der Buchhandlung immer auf Instagram folge und gerne hier kaufe“, sagt Barbara Busch.

Sehr zufrieden mit dem verkaufsoffenen Sonntag zu A la carte ist auch Jörg Michels, Inhaber von Anzugkultur. „Wir konnten unsere Kunden mit Whisky-, Gin-, und Rum-Spezialitäten verwöhnen“, sagt er. „Und sie haben schon einige vorweihnachtliche Geschenke, wie beispielsweise Whisky-Tasting-Fässer gekauft. Auf unsere Anzüge konnte ich viele neue Menschen hinweisen, die zu uns kamen.“

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