Mein Blick auf die Woche

Die Bürgerinnen und Bürger sind großzügig

susanne.koch@rga.de
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Jetzt haben wir wirklich Winterwetter. Es ist kalt.

Und wie kalt es noch werden wird, steht in den Sternen geschrieben. Und trotzdem bemühen sich die meisten darum, ihre Heizungen nicht so weit aufzudrehen, um Energie zu sparen. Denn das ist nach wie vor bitternötig, denn Gas verbrauchen wir schon mehr, als wir es eigentlich tun dürften. Wer sich traut, an die Menschen in der Ukraine zu denken, kann jetzt vielleicht ein bisschen nachempfinden, wie sie sich fühlen und wie sie kämpfen: Sie sitzen teilweise immer noch ohne Strom im Dunkeln und müssen sehen, wie sie mit der eisigen Kälte und den dauerenden Bombenangriffen umgehen. Ganz und gar kein schöner Gedanke.

Es gibt auch Positives zu vermelden. Die Hoffnung steigt: Der Informationstag zur geplanten Gesamtschule in Wermelskirchen ist so gut verlaufen, dass die Aktiven jetzt davon ausgehen, die 100 Anmeldungen für die neugegründete Schule auch zu bekommen. Profitieren würden von der Gesamtschule alle Kinder und Jugendlichen, die kein Gymnasium besuchen wollen. Ein schöner Gedanke.

Auch sehr schön: Die zweite Weihnachts-Wunschbaum-Aktion der Stadt Wermelskirchen in Zusammenarbeit mit Ex-Bürgermeister Rainer Bleek, Vorsitzender des Vereins Radieschen, dem Kinderschutzbund, der Tafel und der Katholischen Jugendagentur war ein voller Erfolg. 300 Kinder-Wünsche wurden in den Baum gehängt und innerhalb kürzester Zeit von Bürgerinnen und Bürgern gepflückt und als Weihnachtsgeschenke verpackt wieder im Rathaus abgegeben. Bürgermeisterin Marion Lück sagt dazu: „Es ist wieder der absolute Wahnsinn gewesen. Wir können es selber gar nicht fassen, wie toll die Weihnachts-Wunschbaum-Aktion wieder in der Stadt angenommen wurde. Es ist ein schönes Gefühl, zu wissen, wie unendlich großzügig die Wermelskirchenerinnen und Wermelskirchener sind.“ Ein sehr schöner Gedanke.

Die Menschen, die aus Hünger nach Wermelskirchen fahren wollen, brauchen wahrscheinlich noch eine lange Geduldsader. Die Brücke über die A1 bleibt bis Ende 2023 einseitig befahrbar. Denn bisher haben weder die Kommunalpolitiker noch Landtags- oder Bundestagsabgeordnete etwas erreichen können. Jetzt hofft der Rat mit einer Resolution, Bewegung in die Sache zu bekommen. Für die Bürgerinnen und Bürger wäre es eine große Hilfe, wenn die einspurige Brücke durch eine Ampel auch den Gegenverkehr zulassen würde. Viel Geld und Zeit würde gespart.

TOP Neuer Technischer Beigeordneter Christian Pohl einstimmig gewählt.

FLOP Jetzt gibt es keine Dialyse mehr in Wermelskirchen.

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