Jubelkonfirmation in Unterburg

Die alten Lieder und Psalmen zitieren sie noch mühelos

Die Stimmung bei der Jubelkonfirmation mit Pfarrerin Almuth Conrad in Unterburg war blendend.
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Die Stimmung bei der Jubelkonfirmation mit Pfarrerin Almuth Conrad in Unterburg war blendend.

Der Posaunenchor spielt die ersten Töne, und vor der Kirche bereiten sich die Jubilare zum Einmarsch in die Kirche vor.

Es wird viel erzählt und umarmt. Als sie den ersten Schritt in die alte Kirche setzen, wird es aber ganz leise. „Es ist schön, dass wir uns heute zusammen erinnern“, sagt Ilona Zarniko noch. Und dann suchen sich die zwölf Jubelkonfirmanden einen Platz in der ersten Reihe in der Kirche.

Hier sieht es heute ganz anders aus als damals an ihrem Konfirmationstag: Die alten Bänke sind seit dem Hochwasser neuen Stühlen gewichen. Ein heller Holzboden gibt den Steinen Raum, um zu trocknen. Später werden die Jubilare an diesem Ort, an dem sie nun gemeinsam Gottesdienst feiern, auch Kuchen essen und Kaffee trinken. „All das macht diese Kirche nun möglich“, sagt Pfarrerin Almuth Conrad. Die Jubelkonfirmation wird zu einem richtigen Festtag.

Es ist ein großes Wiedersehen und die Gelegenheit, um in Erinnerungen zu schwelgen. „Damals hatten wir alle schwarze Kleider und einen weißen Kragen“, erzählt Beate Reininghaus als sie sich zum Foto aufstellt. Und auch Gisela Bewig, Willi Dittmar und Christa Oberhoff schwelgen schnell in Erinnerungen: „Wir Konfirmanden sind damals hoch zum Ehrenmal gegangen und haben Ilex geschnitten“, erzählen sie. Zuhause hätten sie die pieksenden Blätter dann aufgefädelt. „Mit den Girlanden sind die Kirchenbänke zur Konfirmation geschmückt worden“, erzählt Gisela Bewig. Dann lacht sie fröhlich: „Das war ein schöner Tag damals“, ergänzt sie.

Dann erinnern sich die drei an die vielen Texte und Lieder, die sie auswendig lernen mussten, um bei der Prüfung in der Kirche ihr Können zu zeigen. Die Eltern hätten aus dem Publikum manchmal leise Hilfestellungen gegeben, erzählen sie. Ob sie sich an diese Texte und Lieder noch erinnern? „Hören Sie auf“, sagt Willi Dittmar und lacht. Dann zitieren die Jubilare aber doch aus Liedtexten und Psalmen. -resa-

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