Kreistag entscheidet über SBX

Neuer Schnellbus: Der Start erfolgt im Dezember

Von Wermelskirchen bis Leverkusen wird die Linie künftig verkehren. Der Oberbergische Kreis ist nicht angebunden.

Von Udo Teifel

Wermelskirchen. Der SBX, der künftige bergische Schnellbus, biegt auf die Zielgerade ein: Er soll zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember eingeführt werden. Denn fest steht inzwischen: Am Donnerstag, 23. Juni, wird darüber abschließend der Kreistag entscheiden.

Inzwischen ist zudem klar, dass sich der Oberbergische Kreis nicht beteiligen wird: Zwischen Wipperfürth über Hückeswagen bis Wermelskirchen wird also kein Bus verkehren. Das hatten die Ideengeber dieser Linie einst gehofft – Oberberg setzt nun auf VRR-Pläne, die besagen, dass von Lennep aus die Bahnverbindung nach Düsseldorf verdichtet werden soll. Dies will der Oberbergische Kreis im Rahmen eines „Linienbundels-Nord“ nutzen.

Dieses Ausscheren des Oberbergischen Kreises ist für die Aufgabenträger dieses SBX-Schnellbusses, Rheinisch-Bergischer Kreis und Stadt Leverkusen, zum Glück ohne Auswirkungen auf die Förderung. Das erklärte der Nahverkehrs-Zweckverband Rheinland.

Wichtig dabei ist: Der SB 24 bleibt bestehen. Der Abschnitt Wermelskirchen-Hilgen wird dabei montags bis samstags tagsüber zweimal pro Stunde von der Linie SB 24 und einmal pro Stunde durch den bergischen Schnellbus SBX bedient. An Sonn- und Feiertagen werden die Linien SB 24 und SBX stündlich zwischen Wermelskirchen und Leverkusen-Mitte (Bahnhof) verkehren.

Der Schnellbus SBX verkehrt dabei beschleunigt und fährt nur sieben Haltestellen an: Wermelskirchen (Busbahnhof), Hilgen (Raiffeisenplatz), Burscheid (Hauptstraße), Pattscheid (Muhrgasse), Bergisch Neukirchen (Wuppertalstraße), Opladen (Busbahnhof sowie Anschluss an die RB 48) und Leverkusen-Mitte (Bahnhof). Der stündlich verkehrende Schnellbus SBX bietet ab 11. Dezember laut Kreisverwaltung in Bergisch Gladbach den Fahrgästen optimale Übergänge am Bahnhof Opladen aus Wermelskirchen und Burscheid kommend auf die Regionalbahn 48 in Richtung Köln und Wuppertal. Damit besteht die Möglichkeit, bereits in Köln-Mülheim auf das Kölner Stadtbahnnetz umzusteigen.

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