Wettbewerb

Der beste Vorleser heißt Ben Ulm

Die stolzen Gewinner des Vorlesewettbewerbs (v. l.):Jasper Dworaczek (6d), Laura Schumacher (6d), Lynn Hermanns (6e), Ben Ulm (6b).
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Die stolzen Gewinner des Vorlesewettbewerbs (v. l.):Jasper Dworaczek (6d), Laura Schumacher (6d), Lynn Hermanns (6e), Ben Ulm (6b).

Wettbewerb der sechsten Klassen am Gymnasium.

Von Frihtjof Bublitz

Wermelskirchen. Der alljährliche Vorlesewettbewerb des Städtischen Gymnasiums Wermelskirchen der sechsten Klassen hat seine Siegerinnen und Sieger gefunden. Am Ende stellte sich Ben Ulm aus der Klasse 6b als der beste Vorleser heraus. Er gewann vor Laura Schumacher (6d) und Lynn Hermanns (6e), die sich gemeinsam den zweiten Platz teilten. Auf Rang drei kam Jasper Dworaczek (6d).

Bis die Sieger ermittelt werden konnten, war es ein langwieriger Prozess, bei dem die Schülerinnen und Schüler einige Anforderungen erfüllen mussten.  Die Vorausscheidung fand im Deutschunterricht durch Vorlesen in den fünf Klassen der sechsten Jahrgangsstufe des Städtischen Gymnasiums statt. Am Ende hatten sich dabei insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler für die Endausscheidung am Donnerstag qualifiziert.

Vorlesewettbewerb gibt es schon seit 1959

Und im „Finale“ galt es für die Vorleser, zwei Aufgaben zu erfüllen: Zuerst durften die Teilnehmer aus einem von ihnen selbst ausgewählten Buch vorlesen, was sicherlich der einfachere Teil war. Die zweite Aufgabe bestand darin, aus einem ihnen vorher unbekannten Text vorzulesen: In diesem Fall ging es um eine Kurzgeschichte von Cornelia Funke. Dann war die dreiköpfige Jury gefragt, sich zu entscheiden und den Gewinner zu benennen. Die bestand aus den beiden Deutschlehrerinnen Svea Reichel, Marlen Wallisch und der Elternvertreterin Angela Helsper, die Mutter der Gewinnerin des Vorlesewettbewerbs aus dem Jahr 2018. Nach intensiven Beratungen folgte das Urteil des Trios, das sich für Ben Ulm aus der Klasse 6b entschied. „Ben überzeugte die Jury durch einen sehr lebendigen und flüssigen Vortrag. Im Unterricht gehört er zu denjenigen, die sehr gerne vor der Klasse vorlesen. Auch zu Hause liest Ben gerne seiner Mutter oder Freunden vor. Zu seinen Lieblingsbüchern zählen vor allem lustige Romane“, lautete das Urteil.

Jeder Teilnehmer bekam als Preis ein Buch. Der Gewinner Ben Ulm erhielt zusätzlich noch einen Büchergutschein und darf im nächsten Frühjahr am Vorlesewettbewerb auf Kreis-Ebene teilnehmen.

Der bei vielen Schülern und auch Lehrern beliebte Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und sonstigen kulturellen Einrichtungen veranstaltet. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Fast 700 000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr. 

Hintergrund

Auf der Internetseite des Börsenvereins gibt es viele Hintergründe zum Vorlesewettbewerb. Dort gibt es zum Beispiel wertvolle Tipps, wie Kinder zu echten Vorleseprofis werden können. Außerdem werden Bücher empfohlen.

www.vorlesewettbewerb.de

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