Dorffest

Dawerkuser wissen, wie feiern geht

Die Teilnehmer von „Ruut-Wieß“ sprangen beim Schubkarrenrennen mutig ins kühle Nass.
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Die Teilnehmer von „Ruut-Wieß“ sprangen beim Schubkarrenrennen mutig ins kühle Nass.

Das 25. Dorffest fand endlich wieder live statt – und das genossen alle sichtlich.

Von Peter Klohs

Wermelskirchen. Dabringhausen war am Wochenende im Ausnahmezustand. Was kein Wunder ist, denn das allseits beliebte Dorffest konnte zum ersten Mal seit drei Jahren fast wieder wie gewohnt stattfinden. Der einzige Unterschied zu den Dorffesten vor Corona war die fehlende Livemusik durch hochkarätige Bands, weshalb das veranstaltende Dorffestkomitee bescheiden von „Dorffest light“ sprach. „Aber ansonsten ist es wie üblich“, fand der Sprecher des Komitees, Tim Tiede. „Und zum ersten Mal seit Ich-weiß-nicht-wie-vielen-Jahren gab es von Freitag bis Sonntag nur Sonnenschein.“

Das dreitägige Dorffest bestach durch vielfältige Programmpunkte, teils sehr ruhige und zurückgenommene, teils Party, teils aber auch pures Spektakel. Wie anders soll man das traditionelle Schubkarrenrennen auf dem Dorfplatz nennen? Aber der Reihe nach.

Nachdem Bürgermeisterin Marion Lück am Freitagabend durch den Fassanstich das Dorffest offiziell eröffnet hatte, legte DJ Jona Latino-Sounds auf. Der Samstag muss als ruhiger Tag des Festes bezeichnet werden, denn Trödel- und Jahrmarkt beherrschten das Dorf. Es gab Kaffeetrinken für die älteren Mitbürger, und abends war DJ Jona wieder unterwegs und spielte Wünsche der Besucher. Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst, bevor das Blasorchester Dabringhausen die Besucher musikalisch unterhielt. Um 15 Uhr stand dann der Höhepunkt auf dem Programm: das Schubkarrenrennen.

Das Team von WiW aus Wermelskirchen reiste mit dem Maskottchen zum Schubkarrenrennen an.

„Es ist unsere 25. Ausgabe“, berichtete Tim Tiede. „Das Dorffest ist 28 Jahre alt und fand in den ersten Ausgaben noch ohne Schubkarrenrennen statt. Das hat dann unser Mitbürger Theo Mitzenheim sozusagen erfunden, weshalb auch heute noch der Theo-Mitzenheim-Preis an den Sieger verliehen wird.“

Satirische Ausrufezeichen mit dem Motto L101

Es komme nicht auf Schnelligkeit an, nicht auf das Tempo, mit dem man die Schwierigkeiten des Kurses entlang renne. Originalität, Show-Effekte, Kreativität und fantastische Kostüme seien den Veranstaltern als Jury wichtiger. „Unser heutiges Rennen hat die leidige Baustelle auf der L101 zum Thema, die uns Dabringhauser quasi von Wermelskirchen trennt“, sagte Tiede. „Das ist wirklich ein ernstzunehmendes Ärgernis. Aber so setzen wir ein paar satirische Ausrufezeichen.“ Um den Sieger zu ermitteln, war eine dreiköpfige Jury schnell gefunden (Hardy Schwanke, Peter Wetzke, Seppl Engelke).

Der Dorfplatz war randvoll mit Besuchern des Festes als Zuschauer, als um kurz nach 15 Uhr die erste Gruppe auf die kurze, aber anspruchsvolle Strecke geschickt wurde: Die jecken Wiever, 10 junge Frauen in Ampel-Kostüm, angespornt von Publikum und Musik (Bodo mit dem Bagger) ackerten sich durch den Parcours, sprangen fast alle in den die Strecke sperrenden Pool und hatten augenscheinlich eine Menge Spaß.

25. Dorffest in Dabringhausen

25. Dorffest in Dabringhausen
25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
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25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
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25. Dorffest in Dabringhausen
25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
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25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
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25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
25. Dorffest in Dabringhausen
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25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
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25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
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25. Dorffest in Dabringhausen
25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
25. Dorffest in Dabringhausen
25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
25. Dorffest in Dabringhausen
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25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
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25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
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25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
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25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
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25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch
25. Dorffest in Dabringhausen
25. Dorffest in Dabringhausen © Roland Keusch

„Ist da Doping im Spiel?“ fragte schelmisch Moderator Tim Tiede, der gemeinsam mit Mayte Jakstait immer wieder humoristisch eingriff und die Teilnehmer am Rennen so weiterhin motivierte. Das Publikum war sich schnell einig: Die jecken Wiever boten eine große Show. „Da hat es die Jury nicht leicht“, orakelte Jakstait. Die folgende Gruppe, die Grunewalder, überbot sich am Pool durch gewagte Sprünge in das Nass, angesichts der herrschenden 25 Grad im Schatten wenig überraschend. Aus nur drei Mitgliedern bestand die Gruppe WIW, die aber immerhin einen „echten“ Drachen dabei hatten, der jedoch einen großen Bogen um den Pool machte, weil er sich als Nichtschwimmer outete. Dem schloss sich die Party-Walze von Rot-Weiß an, mit zwölf aktiven Teilnehmern die größte Gruppe. Die Gewinner werden später bekanntgegeben.

Resümee

Das Dorffestkomitee, verantwortlich für die Organisation und Durchführung des Dorffestes, äußerte sich mehr als zufrieden zum Verlauf des Festes. „Gerne hätten wir noch Bürgermeisterin Marion Lück durch den Pool gejagt“, scherzte Tim Tiede. „Wichtig ist unter dem Strich, dass es keine wie auch immer gearteten Probleme gab. Es ist alles und jederzeit friedlich geblieben. Es war ein tolles Dorffest.“

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