Tradition trifft Premiere

Das Pfingstwochenende steht im Zeichen der Musik

Gleich zwei Veranstaltungsreihen rund um Gesang und Instrumentalmusik finden über die Feiertage statt.

Von Stefan Gilsbach

Radevormwald. Die Tradition der „singenden, klingenden Berge“ lebt – zumindest in Radevormwald. Gleich zwei mehrtägige Veranstaltung rund um Vokal- und Instrumentalmusik finden über die Pfingsttage in der Bergstadt statt. Eine davon hat bereits Tradition: die „Radevormwalder Sing- und Musiziertage“, kurz „RaSiMuTa“ genannt.

Die zweite Veranstaltungsreihe feiert dagegen in diesem Jahr ihre Premiere: die „Sinfonischen Orchestertage“, in deren Organisation auch die örtliche Musikschule beteiligt ist. Und nicht zu vergessen: Der MGV Hahnenberg lädt für Pfingstmontag um 11 Uhr ebenfalls zum traditionellen Singen ein, diesmal am Feuerwehrgerätehaus in Feldmannshaus.

Zumindest zum Abschluss am Pfingstmontag überschneiden sich die Abschlusskonzerte leider: Die Sinfonischen Orchestertage enden mit dem Konzert um 18 Uhr in der Sporthalle der Jugendbildungsstätte, bereits eine Stunde vorher beginnt die Abschlussveranstaltung der „RaSiMuTa“.

Wer ein Instrument spielt und sich für eine mögliche Teilnahme an den Orchestertagen interessiert, hat bereits am Sonntag, 5. Juni, um 15 Uhr die Möglichkeit, eine Offene Probe in der Jugendbildungsstätte an der Telegrafenstraße zu besuchen. Eingeprobt für das Abschlusskonzert wird die Suite „Appalachian Spring“ von Aaron Copland, die Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“ von Antonín Dvorák – und Bernd Pfaffrath wird als Stepptänzer im Zuge des „Tap Dance Concerto“ von Morton Gould auftreten. Die künstlerische Leitung hat Desar Sulejmani. Der in Albanien geborene Dirigent ist unter anderem Orchesterchef der Deutschen Rheinphilharmonie.

Pfarrer Johannes Dress hatte die „RaSiMuTa“ ins Leben gerufen

Ann-Kristin Mertmann vom Orga-Team der Sinfonischen Orchestertage weist darauf hin, dass die Karten für das Abschlusskonzert am Pfingstmontag im Vorverkauf nicht nur online bestellt werden können: „Die Karten gibt es auch in der Bergischen Buchhandlung.“ Im Vorverkauf kosten die Tickets 15 Euro, an der Abendkasse 18 Euro.

Die „RaSiMuTa“ hatte Pfarrer Johannes Dress (70) ins Leben gerufen, der bis 2017 Seelsorger der selbstständigen lutherischen Martini-Gemeinde war. Unter der Leitung von Stephanie Buyken-Hölker und Benedikt Hölker aus Köln wird diese Tradition weitergeführt, Jugendliche aus dem ganzen Bundesgebiet haben bei dieser Gelegenheit schon zusammen gesungen und musiziert.

Selbst die Corona-Pandemie konnte den Elan der Musikfreunde nicht ausbremsen, im vergangenen Jahr wurde ein digitales Konzert auf die Beine gestellt. Mit einer „RaSiMuTa“-Special-Band und einigen Sängern wurde das Programm „Resolution 2021“ im Vorfeld eingesungen und eingespielt.

In diesem Jahr kann die Veranstaltung, die vom heutigen Freitag, 3. Juni, bis Pfingstmontag, 6. Juni, läuft, wieder relativ normal stattfinden. Was die Teilnehmer im Gemeindehaus an der Uelfestraße eingeübt haben, können alle interessierten Zuhörer dann beim Abschlusskonzert am Pfingstmontag in der Martini-Kirche um 17 Uhr erleben. Auf dem Programm stehen laut den Veranstaltern „poppige Worshiplieder, gospelige Ohrwürmer auch klassische Schätze“.

Öffentliche Termine

Sinfonische Orchestertage: Offene Probe für Instrumentalisten am Sonntag, 5. Juni, 15 Uhr, Jugendbildungsstätte, Telegrafenstraße 59. Abschlusskonzert am Pfingstmontag, 6. Juni, 18 Uhr, Sporthalle der Jugendbildungsstätte, Telegrafenstraße 59.

Rader Sing- und Musiziertage: Abschlusskonzert am Pfingstmontag, 6. Juni, 17 Uhr, Martini-Kirche, Uelfestraße.

MGV Hahnenberg: Pfingstsingen gemeinsam mit dem gemischten Chor Hohenplanken aus Halver-Schwenke, Pfingstmontag, 6. Juni, 11 Uhr, Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Hahnenberg, Feldmannshaus.

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