Das Dabringhauser Freibad sah damals noch anders aus

Malerisch im Linnefetal liegt es auch heute noch, das Freibad Dabringhausen. Auch Großstädter schätzen die Waldatmosphäre dort sehr.Fotos: Bergischer Geschichtsverein
+
Malerisch im Linnefetal liegt es auch heute noch, das Freibad Dabringhausen. Auch Großstädter schätzen die Waldatmosphäre dort sehr.Fotos: Bergischer Geschichtsverein

WGA-Sommerrätsel

Von Anja Carolina Siebel

Gerade hatte es nach dem großen Unwetter von Mitte Juli wieder eröffnet, schon erschien das Freibad Dabringhausen als historisches Bild in unserem Sommerrätsel.

Ingo Mayland hatte es erkannt und würdigte auch gleich die Mühe der Ehrenamtler und Helfer, die im Linnefetal kräftig angepackt hatten, um das vom Hochwasser betroffene Bad von Schlamm und Unrat zu befreien.

„Zu sehen ist das alte Freibad Dabringhausen zur Vorkriegszeit“, schreibt Mayland. „Offensichtlich zur Zeit nach der Frühjahrspflege, es ist noch nicht gänzlich gefüllt. Und in der Gegenwart ist das Unglaublichste eingetreten – nach der großen Überschwemmung vom Mitte Juli geht das gereinigte Freibad wieder in Betrieb. Allen fleißigen Helferinnen und Helfern gilt hier größte Hochachtung für ihre geleistete Arbeit.“

WGA-Leserin Sigrid Linden war sich nicht ganz sicher, lag aber vollkommen richtig. Und ihr fiel auch gleich eine nette Anekdote dazu ein: „In den 1950er Jahren sah das Freibad etwas anders aus. Die Liegewiese hatte einen Aufgang in der Mitte und war terassenförmig angelegt. Das Frei- und Fahrtenschwimmen habe ich dort absolviert. Ich wohnte in Hilgen und wir fuhren zu mehreren mit dem Fahrrad nach Dabringhausen. Schon damals kamen auch Besucher aus Köln. Die netten Jungs aus Dabringhausen begleiteten uns am Abend ein Stück mit ihren tollen Rennrädern. Später schoben sie uns mit ihren Mopeds die steilen Berge hoch.“

Und weiter: „Das Wasser im Freibad war nicht so klar wie heute, man konnte nicht auf den Grund sehen, wie heute durch die freundlichen Kacheln. Aber wir Hilgener liebten dieses herrliche Sommervergnügen, trotz Berg und Tal und ohne Gangschaltung bei der Anfahrt.“

Einige vermuteten, es sei das Eifgen-Freibad

Einige Einsender lagen auch falsch. Sie vermuteten hinter dem Bildmotiv das alte Eifgen-Freibad.

Unter allen richtigen Einsendungen haben wir eine RGA-Tasse verlost: Das Los fiel diesmal auf Sigrid Linden. Die Gewinnerin kann sich ab heute ihre Tasse in der WGA-Redaktion, Kölner Straße 17, abholen. Alle anderen bekommen schon heute eine neue Chance mit dem obigen Rätselbild.

Nächste Runde im WGA-Sommerrätsel: Jeden Mittwoch zeigen wir Ihnen in den Ferien eine historische Aufnahme aus Wermelskirchen, die uns der Bergische Geschichtsverein zur Verfügung stellt. Was zeigt das heutige Foto, das etwa 60 Jahre auf dem Buckel hat? Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Geschichten zu diesem Ort erzählen. Bitte schreiben Sie uns Ihre Antworten bis kommenden Montag, 9. August, an: wga@rga.de. Als Betreff geben Sie bitte „Sommerrätsel“ an. Nach jedem einzelnen Rätsel verlosen wir unter den richtigen Einsendungen eine RGA-Kaffeetasse. Wir, die Remscheider Medienhaus GmbH & Co. KG, nutzen und speichern die von Ihnen bei der Teilnahme angegebenen Daten nur solange und soweit dies für die Durchführung des Gewinnspiels erforderlich ist. Weitere Informationen zu unseren Datenschutzbestimmungen, auch zur Geltendmachung Ihrer Rechte auf Auskunft, Löschung und Widerspruch, finden Sie im Internet unter: www.rga.de/datenschutz

-

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Wermelskirchen: Impfstraße im Rathaus ist eröffnet - das sind die Regeln
Wermelskirchen: Impfstraße im Rathaus ist eröffnet - das sind die Regeln
Wermelskirchen: Impfstraße im Rathaus ist eröffnet - das sind die Regeln

Kommentare