Pandemie

Corona-Lage im Kreis hat sich entspannt

Aktuell sieht es für die Freibad-Öffnung am 3. Juli sehr gut aus. Bleibt die Inzidenz weiterhin so niedrig, wäre ein Besuch ohne Test möglich. Ebenso könnten die Liegewiesen genutzt werden. Archivfoto: Roland Keusch
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Aktuell sieht es für die Freibad-Öffnung am 3. Juli sehr gut aus. Bleibt die Inzidenz weiterhin so niedrig, wäre ein Besuch ohne Test möglich. Ebenso könnten die Liegewiesen genutzt werden.

Inzidenz liegt dauerhaft unter 35 – Ab Mittwoch gibt es weitere Lockerungen

Von Leon Hohmann

Wermelskirchen. Die Corona-Lage im Rheinisch-Bergischen Kreis hat sich entspannt – und bewegt sich nun auf einem stabilen, sehr niedrigen Niveau. Daher gibt es ab Mittwoch weitere Lockerungen – denn die Sieben-Tage-Inzidenz ist stabil unter 35 gefallen. Ab Übermorgen gelten die Regeln, die das Land als Stufe 1 in seiner Corona-Schutzverordnung festgesetzt hat.

Erst am Montag hatte es im Kreisgebiet weitere Öffnungsperspektiven gegeben, da dass Land eine Sieben-Tage-Inzindenz von unter 50 an mehr als fünf Werktagen festgestellt hatte. Im Vergleich mit den bergischen Nachbarn zeigt sich damit, dass das Infektionsgeschehen in der Region Rhein-Berg deutlich abgeschwächt ist. Während am Mittwoch in Remscheid erst die Bundesnotbremse ausgesetzt wird, rückt zumindest im Oberbergischen Kreis und in Solingen die zweite Öffnungsstufe näher. Aber so niedrige Corona-Zahlen wie der Rheinisch-Bergische Kreis hat in der Region keiner.

Die Stufe 1 der Corona-Schutzverordnung ist die, die in Nordrhein-Westfalen die meisten Aktivitäten wieder erlaubt. Mehr Lockerungen sind aktuell nicht vorgesehen. Bislang gilt diese Stufe nur in Coesfeld und Münster. Gemeinsam mit dem Rheinisch-Bergischen-Kreis werden am Mittwoch fünf weitere Städte und Kreise in diese Öffnungsstufe aufgenommen. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Änderungen:

Kontaktbeschränkungen: Im öffentlichen Raum dürfen sich alle Personen aus bis zu fünf Haushalten treffen. Außerdem dürfen bis zu 100 Menschen aus beliebig vielen Haushalten zusammenkommen, wenn sie einen negativen Corona-Schnelltest nachweisen können.

Kultur und Feste: Veranstaltungen sind – drinnen wie draußen – mit bis zu 1000 Besuchern möglich, wenn bestimmte Hygieneregeln eingehalten und ein negativer Test vorgelegt werden kann. Große Volks- und Sportfeste wie auch Musikfestivals dürfen weiterhin nicht stattfinden. Dies ist erst ab dem 1. September und dann auch nur mit maximal 1000 Personen zulässig, geht aus der aktuellen NRW-Corona-Schutzverordnung hervor.

Einzelhandel: Für Geschäfte, die nicht der Grundversorgung dienen, und die mehr als 800 Quadratmeter groß sind, entfällt die Begrenzung von einer Person auf zehn Quadratmetern.

Private Veranstaltungen: Private Termine sind außen mit bis zu 250 Personen und ohne Test, innen mit 100 Personen und negativen Tests möglich. Für Partys gelten besondere Regeln: Draußen dürfen 100 Gäste zusammenkommen, drinnen 50. Ein negativer Test ist hierbei immer Pflicht.

Gastronomie: Restaurants dürfen Gäste auch ohne Tests drinnen bewirten.

Übersicht: Alle Regeln im Detail gibt es auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums.

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