Chef

Leiter des Ordnungsamts sieht sich auf gutem Weg

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Arne Feldmann sieht sich bei der Umsetzung einer neuen Feuerwache im Plan.

Arne Feldmann ist seit März Leiter des Ordnungsamts. Nach 100 Tagen im Amt hat er sich gut eingelebt.

Von Gordon Binder

Bei seinem anfangs ausgegeben Ziel, der Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans, sieht sich Ordnungsamtsleiter Arne Feldmann auf einem guten Weg. Zwar wurde die Ausschreibung für den Bau einer Feuerwache Arnzhäuschen gestoppt (WGA berichtete), doch die Stadt habe mehrere potenzielle Grundstücke an der Hand. 

„Derzeit überprüfen wir die Begebenheiten der jeweiligen Grundstücke“, erklärt Feldmann. Die genaue Anzahl der Grundstücke, die infrage kommen, verrät er nicht. „Es sind aber mehr als nur zwei“, versichert der Leiter des Ordnungsamts. Bei der Prüfung sei vor allem die Feuerwehr als künftiger Nutzer gefragt. Sie müsse genau schauen, welche Flächen für ein schnelles Abrücken der Kräfte geeignet sind. „Dabei spielt auch die Verkehrsanbindung eine große Rolle“, sagte Feldmann im WGA-Gespräch.

Doch nicht nur mit der Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans hat sich Feldmann auseinadergesetzt. „Ein großes Thema war von Anfang an der große Personalengpass im Bürgerbüro“, erklärte Volljurist, der sein Referendariat am Oberlandesgericht Düsseldorf abgeleistet hat. Kurzfristig musste deshalb sogar eine Mitarbeiterin der Leichlinger Verwaltung aushelfen. Mittlerweile habe sich die Situation jedoch wieder entspannt. Die Leichlingerin sei wieder abgezogen worden. „Eine Mitarbeiterin, die langfristig erkrankt war, konnte ihre Arbeit wieder aufnehmen“, führt Feldmann als Begründung an. Zudem sei der Resturlaub aus dem vergangenen Jahr nun abgefeiert, was einen größeren Spielraum beim Personal zulasse. „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir das Bürgerbüro wieder aus eigener Kraft betreiben“, zeigt sich der Ordnungsamtsleiter erleichtert. 

ARNE FELDMANN 

VITA Arne Feldmann wurde vor 42 Jahren in Hannover geboren und ist in Kiel aufgewachsen. Der dreifache Familienvater, der das 1. und 2. juristische Staatsexamen abgelegt hat, ist Mitglied der FDP. Er gehörte bis zur Geburt der Zwillinge der freidemokratischen Stadtratsfraktion in Bergisch Gladbach und dem Kreistag als sachkundiger Bürger an. Die Familie lebt im Ortsteil Hebborn.

Ob es in Zukunft möglicherweise eine längerfristige Zusammenarbeit mit dem Leichlinger Bürgerbüro zustande kommt, sei denkbar. „Allerdings haben wir uns darüber noch keine Gedanken gemacht“, sagte der Chef von 84 Mitarbeitern im Ordnungsamt. Wichtig sei es zunächst gewesen, den Bürgern wieder einen guten Service an der Telegrafenstraße zu bieten. Wenn dies über einen längeren Zeitpunkt gelingt, könne über eine interkommunale Kooperation nachgedacht werden. „Erst wenn wir genügend Personal haben, ergeben diesbezügliche Gespräche einen Sinn“, erklärte Feldmann.

In seinen ersten 100 Tagen habe er sich bereits in viele Themen einarbeiten können. Nicht bei allen ins kleinste Detail, aber für den Moment zeigt sich der Amtsleiter sehr zufrieden. „Die Kollegen haben mir die Einarbeitungsphase wirklich sehr leicht gemacht“, erklärte er. Wenn er Fragen hätte, stünden ihm die Mitarbeiter jederzeit zur Verfügung. Dafür ist er sehr dankbar.

Feldmann fühlt sich laut eigener Aussage in Wermelskirchen wohl

Ein gutes Miteinander ist dem Chef des Ordnungsamts sehr wichtig. „Ich möchte meine Mitarbeiter und deren Arbeitsweisen verstehen“, sagte er. Manchmal kommt es daher vor, dass er bei Feuerwehreinsätzen mitfährt. Diesen Fall gab es jüngst zwei Mal. „Zufällig hatte ich zu den Zeitpunkten einen Termin mit Holger Stubenrauch von der Feuerwehr und bin mit ihm zu den Einsätzen gefahren“, berichtet Feldmann.

Privat musste sich Feldmann nicht umorientieren. Er wohnt noch immer in Bergisch Gladbach, von wo er nur zehn Minuten bis zur Wermelskirchener Stadtgrenze benötigt. Auch seine Ehefrau Barbara muss pendeln. Sie arbeitet als Psychologin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Gummersbacher Kreiskrankenhauses.

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