Landtagswahl NRW

Carlo Clemens will für die AfD in den Landtag

Carlo Clemens tritt für die AFD an.
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Carlo Clemens tritt für die AFD an.

32-Jähriger sitzt im Rat der Stadt Bergisch Gladbach.

Von Laura Wagner und Leon Hohmann

Wermelskirchen. Carlo Clemens will für die AfD – die Alternative für Deutschland – in den NRW-Landtag einziehen. Er wird am 15. Mai als Direktkandidat auf dem Stimmzettel für den Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis II stehen. Der 32-Jährige ist wissenschaftlicher Mitarbeiter, verheiratet und hat ein Kind. Ein zweites ist „im Anmarsch“, wie er gegenüber unserer Redaktion berichtet.

Wer seine Internetseite besucht erfährt, dass Clemens sich seit 2013 politisch engagiert und im gleichen Jahr auch der AfD beigetreten sei. Aktuell ist er stellvertretender Fraktionssprecher seiner Partei im Rat der Stadt Bergisch Gladbach. Zu seinen weiteren politischen Ämtern zählen: Bezirks-, Landes- und Bundesvorsitzender Junge Alternative (JA), Kreisvorstand und Pressesprecher der AfD im RBK.

„Ich möchte weitere Verantwortung für meine Heimat übernehmen. Besonders möchte ich die Zukunft meiner Familie und meiner Nachfahren konkret mitgestalten“, sagt Clemens auf die Frage, warum er in den Düsseldorfer Landtag möchte. Seine politischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Kommunales, Kultur, Bauen und Wohnen. Im Landtag möchte er diese über „kritisch-konstruktive Parlamentsarbeit, zeitgemäße mediale Aufbereitung von Initiativen, Plenarreden, Anfragen und Anträgen und eine bürgernahe Wahlkreisarbeit“ voranbringen.

Inhaltlich will Clemens den Wirtschaftsstandort stärken, Gewerbetreibende entlasten oder die regionale Baukultur durch regionaltypische Architektur und „gefälligere Stadt- und Landschaftsbilder“ wiederbeleben. Zu den aktuellen großen gesellschaftlichen Themen Corona und Krieg äußert er sich so: „Ich lehne sowohl die allgemeine als auch die einrichtungsbezogene Impfpflicht ab und bin froh, dass der Spuk im Bundestag auch mit den Stimmen der AfD vorerst gestoppt wurde“, sagt Clemens. „Den ukrainischen Kriegsflüchtlingen gilt meine volle Solidarität. Zwar sollte der Schwerpunkt in einer heimatnahen Unterbringung liegen, doch auch der RBK kann einen Beitrag leisten“, sagt Clemens. Kommunen könnten vorhandene Wohncontainer für eine unbürokratische Nutzung aufbereiten. „Außerdem müssen abgelehnte, teils seit Jahren ausreisepflichtige Asylbewerber im RBK ausgewiesen werden, um finanzielle Mittel und Wohnkapazitäten für echte Kriegsflüchtlinge freizumachen.

Der Verfassungsschutz stuft die gesamte AfD als rechtsextremistischen Verdachtsfall ein.

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