Fest

Bürgermeisterin zeichnet Ehrenamtler aus

Die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes bekamen für ihren Einsatz beim Blutspenden, Kleidersammlungen und Veranstaltungen die Jubiläums-Ehrenamtskarte.
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Die Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes bekamen für ihren Einsatz beim Blutspenden, Kleidersammlungen und Veranstaltungen die Jubiläums-Ehrenamtskarte.
  • Anja Carolina Siebel
    VonAnja Carolina Siebel
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Mit der Ehrenamtskarte können die Helfer Vergünstigungen in ganz NRW genießen.

Wermelskirchen. Wenn sie nicht wären, gäbe es so manche tolle Aktion, so manche Hilfe, so manchen Service in der Stadt nicht: Die Ehrenamtler tragen zur Lebensqualität einer Kommune bei.

Das betonte auch Bürgermeisterin Marion Lück, die jetzt die Inhaber der Ehrenamtskarte zu einem vorweihnachtlichen Fest im Bürgerzentrum begrüßte. Zudem zeichnete sie 19 außergewöhnlich engagierte Bürger aus Wermelskirchen mit der Jubiläums-Ehrenamtskarte aus.

Die Jubiläumskarte wurde dieses Jahr eingeführt

Seit 2012 wird die Ehrenamtskarte, mit der Beschenkte viele Vergünstigungen in ganz NRW genießen, in Wermelskirchen verliehen. In diesem Jahr wurde zusätzlich die Jubiläums-Ehrenamtskarte eingeführt, die nur ausgewählte Personen erhalten, die sich mindestens 25 Jahre lang ehrenamtlich engagiert haben.

„Die Freiwilligen sind der Kitt der Gesellschaft“, findet Hans-Erwin Hermann. Ihm wurde bei der Feier die erste Jubiläums-Ehrenamtskarte verliehen, weil er maßgeblich daran beteiligt war, dass die Ehrenamtskarte 2012 eingeführt wurde und das Ehrenamt eine größere Wertschätzung erhielt. Als Gründer der Freiwilligen Börse hat Hans-Erwin Hermann ein riesiges Netzwerk geschaffen, um interessierten Menschen eine sinnstiftende Aufgabe zu vermitteln. Für sein hohes Engagement in der Lebenshilfe, im Weltladen, der Flüchtlingshilfe und beim Aufbau des Reparaturcafes erhielt Manfred vom Stein eine Jubiläums-Ehrenamtskarte.

Gleich neun Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) konnten die Jubiläums-Ehrenamtskarte entgegennehmen. Ohne den großen Einsatz und das leidenschaftliche Engagement der Freiwilligen beim DRK Wermelskirchen wäre es nicht möglich, beispielsweise Blutspende-Termine, Kleidersammlungen oder Veranstaltungen, bei denen medizinisch geschultes Fachpersonal vor Ort sein muss, auf die Beine zu stellen. Ein besonderer Dank der Bürgermeisterin für 25 Jahre ehrenamtliche Arbeit ging deshalb an: Brigitte Koebke, Erwin Koebke, Bernd Koebke, Manuela Koebke, Melanie Romano, Sabine Ballsieper, Christian Ballsieper, Nadine Gerloff und Renate Dietrich.

SV09-Vorsitzender Karl Heinz Fleischer war zwar leider nicht vor Ort, um seine Ehrung in Empfang zu nehmen, aber dafür kamen andere SV09-Freiwillige, die sich seit Jahrzehnten engagiert im Verein einbringen: Cordula Braune, Wolfgang Selbach, Gertud Buchner, Siegrid Assmann und Julia Heidorn.

Auch Günter Schuh, der seit 1994 diverse Posten im Ortsgruppenvorstand der DLRG bekleidete und erst in diesem Jahr zum Ehrenvorsitzenden gewählt wurde, dufte die Jubiläums-Ehrenamtskarte in Empfang nehmen. Seine Laudatio hielt sein Nachfolger als Vorsitzender, Christian Behnke. Für seinen jahrzehntelangen Einsatz im Stadtsportverband, Kreissportbund und im WTV wurde außerdem Klaus Junge mit der Jubiläums-Ehrenamtskarte ausgezeichnet.

Standpunkt von Anja Carolina Siebel: Mehr Anreize für Helfer

anja.siebel@rga.de

Was wäre eine Stadt ohne Ehrenamtler? Man kann es einfach nicht oft genug sagen. Im Grunde zeigt es schon die Vielfalt der jetzt von Bürgermeisterin Marion Lück ausgezeichneten Menschen. Sie sind aktiv in Vereinen, Initiativen, sorgen für Veranstaltungen, initiieren das Reparaturcafé, fördern den Sport und das Gemeinwohl.

Dass mit der Ehrenamtskarte und deren Novum, der Jubiläums-Version, Anreize für die Aktiven geschaffen werden, ist positiv. Ebenfalls zu begrüßen ist, dass es in Wermelskirchen nicht nur die Freiwilligenbörse, sondern auch eine Ehrenamtskoordinatorin bei der Stadt gibt, bei der die Fäden für das freiwillige Helfen zusammenlaufen. Aber es könnte ruhig noch mehr Anreize für Ehrenamtler geben. Vielleicht auch mehr Werbung fürs Ehrenamt, damit mehr jüngere Leute einsteigen.

Denn Helfen macht nicht nur jene glücklich, denen geholfen wird. Man nimmt auch selbst ganz viel mit.

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