Bürgermeisterin freut sich über 345 000 Euro

Bei einem verkaufsoffenen Sonntag ist es voll in der Innenstadt. Geld vom Land soll jetzt helfen, die Innenstadt zu stärken. Archivfoto: Doro Siewert
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Bei einem verkaufsoffenen Sonntag ist es voll in der Innenstadt. Geld vom Land soll jetzt helfen, die Innenstadt zu stärken. Archivfoto: Doro Siewert

Wermelskirchen wird bei Landesprogramm zur Stärkung der Innenstädte berücksichtigt

-ms- Die Freude im Rathaus war riesig, als am Samstag die Nachricht eintraf, dass Wermelskirchen rund 345 000 Euro aus dem Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte des Landes Nordrhein-Westfalen erhält.

„Das ist ein ganz toller Erfolg für unsere Stadt“, freute sich Bürgermeisterin Marion Lück. „Ich bin sehr glücklich, dass wir mit so einer großen Summe berücksichtigt worden sind“, erklärte sie weiter.

Leerstände sollen reduziert werden

Der zuständige Dezernent Thomas Marner zeigte sich ebenfalls schwer begeistert: „Es zeigt sich, dass sich die gute Vernetzung mit dem Stadtmarketing-Verein WiW und die viele Arbeit, die so ein Förderantrag mit sich bringt, lohnt.“

Marion Lück ergänzte: „Unser Dank gilt besonders unserer Fördermittelmanagerin Lisa Engstfeld und dem WiW-Vorsitzenden André Frowein, die den Antrag gemeinsam erstellt haben.“

Als einzige Stadt im Rheinisch-Bergischen-Kreis hat Wermelskirchen in diesem Jahr Fördermittel aus diesem Programm erhalten. Im vergangenen Jahr hatte bereits die Nachbarstadt Burscheid rund 89 000 Euro bekommen. Dieses Jahr wurden im Bergischen Land noch für Wipperfürth 294 810 Euro für das Zentrum bewilligt.

Mit dem Projekt „Einkaufsstadt mit Herz“ will die Stadt Wermelskirchen insbesondere die Leerstände reduzieren, um die Innenstadt lebendig und attraktiv zu gestalten. Ein vielfältiges Angebot und hohe Aufenthaltsqualität sollen Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher aus benachbarten Städten anlocken, in Wermelskirchen einzukaufen.

Dafür wird die Stadt Wermelskirchen Leerstände selbst vergünstigt anmieten und die Ladenlokale mit einem vergünstigten Mietzins interessierten (Start-up-)Betrieben aus Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und Dienstleistungen für 24 Monate anbieten.

André Frowein ist wichtig, zu betonen: „Mit dem Projekt werden wir keine Konkurrenz, sondern eine tolle Ergänzung zu unserem bisherigen Angebot schaffen. Erste Interessenten für das Programm haben sich schon gemeldet.“

Die nun zugesagten Fördermittel werden außerdem für ein stärkeres Marketing und zur Unterstützung der digitalen Dellmark eingesetzt.

Auch Landtagsabgeordneter Rainer Deppe gratuliert zum Erfolg: „An diesem Projekt zeigt sich, dass Land und Stadt eng zusammenarbeiten und die Bürger in der Stadt profitieren.“

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