„alla hopp“- Stiftung

Bürgerforum will Bewegungsparks für Familien

Die Hüpp-Anlage wäre ein möglicher Standort. Archivfoto: kam
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Die Hüpp-Anlage wäre ein möglicher Standort. Archivfoto: kam
  • Anja Carolina Siebel
    VonAnja Carolina Siebel
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Die sogenannten „alla hopp“-Anlagen gibt es bisher nur im Rhein-Neckar-Kreis.

Wermelskirchen. Hula Hoop haben jetzt wieder einige Menschen als Trend entdeckt. aber „alla hopp“? Oliver Platt vom Bürgerforum (BüFo) bringt das Konzept jetzt ins Spiel. Das Bürgerforum bittet die Verwaltung zu prüfen, ob ein Standort mit einer generationenübergreifenden Bewegungsanlage der „alla hopp“- Stiftung auf dem Stadtgebiet geschaffen werden kann.

Der Unternehmer und SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp hat mit seiner Stiftung vor einigen Jahren diese Bewegungsanlagen für alle Generationen aus der Taufe gehoben. Im Kreis Rhein-Neckar gibt es bereits 19 „alla hop“-Spieplätze. Ziel soll sein, möglichst viele Menschen für Bewegung und ein aktives Leben zu begeistern. Das Besondere und der Unterschied zu gewöhnlichen Spielplätzen: Alle Generationen sollen sich in den öffentlichen Anlagen kostenfrei nach Lust und Laune bewegen, fit halten und erholen können.

Entstanden sind die „alla hopp“-Anlagen auf Initiative der Dietmar Hopp Stiftung. Im Zeitraum zwischen 2014 und 2017 hat sie in den 19 Gemeinden, die aus 127 Bewerbern ausgewählt wurden, die Bewegungs- und Begegnungsanlagen errichtet und sie anschließend den Kommunen geschenkt, die sie seitdem betreiben.

Die Anlagen bestehen jeweils aus drei bis vier Modulen. Herzstück der Anlagen ist ein Bewegungsparcours, der von Menschen jeden Alters und Fitnessgrads nutzbar sein soll. Bestimmte Geräte sollen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination stärken.

„Ich finde das Konzept einfach toll und meine, dass gerade jetzt in der Pandemie-Zeit klar wurde, dass Bewegung draußen sehr wertvoll sein kann“, begründet Oliver Platt seinen Antrag. Mit einer generationenübergreifenden Bewegungsanlage würden Alt und Jung an einem Ort zusammengebracht. Spaß an Bewegung und Freude an dem gemeinsamen Miteinander stünden dabei im Vordergrund.

Als Standort käme die Hüppanlage in Betracht

Platt: „Anders als bei klassischen Spielplätzen, deren Spielgeräte von Erwachsenen oftmals nicht genutzt werden dürfen, lädt ein speziell auf verschiedene Generationen ausgerichtete Anlage alle Altersgruppen zum aktiven Tun ein. Eltern und Großeltern, Tanten, Onkel, Nachbarn und so weiter können damit auch eine Vorbildfunktion einnehmen und gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen Spiel und Sport neu entdecken.“

Als Standorte für eine solche Anlage könnte sich Oliver Platt beispielsweise die Hüppanlage oder den Park in Dabringhausen vorstellen. „Ideale Orte, an denen wir so etwas installieren können“, sagt der Fraktionsvorsitzende des BüFo. „Zumal wir beide Parks ohenhin neu entwickeln wollen.“

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