BüFo will das Eifgen mobiler machen

Oliver Platt möchte Sportangebote für Jugendliche im Eifgen schaffen. Dazu soll eine Unterkunft entstehen. Foto: jumo
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Oliver Platt möchte Sportangebote für Jugendliche im Eifgen schaffen. Dazu soll eine Unterkunft entstehen. Foto: jumo

Eine Jugendeinrichtung mit Sportmöglichkeiten steht zur Diskussion

Von Anja Carolina Siebel

Eine Jugendherberge im Eifgen, das war laut einem Antrag wie berichtet der Wunsch des Bürgerforums (BüFo) um Fraktionsvorsitzenden Oliver Platt.

Diskutiert wurde dieser Antrag am Dienstagabend im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr. Das Bürgerforum schlägt im Antrag vor, eine Jugendherberge oder Jugendbildungsstätte auf Höhe des früheren Freibades im Eifgen, direkt am Wanderparkplatz zu bauen.

„Die Stadt soll eine Vorplanung dazu erstellen und sie in den Ausschüssen vorlegen“, hieß es in dem vom BüFo vorgelegten Antrag. Das Bürgerforum sei der Überzeugung, dass im Eifgen die Ansiedlung einer Jugendherberge eine Bereicherung für die Stadt sei.

Antrag blieb nicht ohne Kritik

Mit der Umsetzung eines solchen Projektes würde Wermelskirchen eine für diesen Ort neue Möglichkeit für den „sanften Tourismus“ schaffen. Als Beispiele für zusätzliche Freizeitangebote nennt Platt zum Beispiel ein Areal für Bogenschießen, ein Baumwipfel-Pfad, eine Downhill-Mountainbike-Strecke sowie Outdoor-Fitnessgeräte.

Der Beschlussvorschlag in dem Antrag an den Bürgermeister sieht vor, dass die Stadtverwaltung eine Konzeptplanung für die bereits angedachte Ansiedlung einer Jugendherberge erstellt.

Das will sie laut Beschluss im Ausschuss jetzt auch tun. Allerdings blieb der BüFo-Antrag am Dienstagabend nicht ohne Kritik. „Wir wissen alle, dass das Jugendherbergswerk in einer wirtschaftlich schwierigen Situation ist“, merkte beispielsweise Jochen Bilstein, Fraktionsvorsitzender der SPD, an. „Die Schließung der Jugendherberge Oberburg, die nun wirklich idyllisch gelegen war, zeigt doch, dass die Ansiedlung einer solchen Herberge an anderer Stelle derzeit einfach utopisch wäre.“

Friedel Burghoff (CDU) räumte ein: „Interessant wäre erst einmal, ob die Fläche für eine Jugendherberge im Eifgen überhaupt ausreichend zur Verfügung stehen würde.“ Und Stefan Janosi (Grüne) betonte, dass zunächst das Jugendherbergswerk von solchen Plänen wissen müsse.

Verwaltung will sich um Berechnung der Fläche kümmern

Die Verwaltung versprach, sich bezüglich der Fläche kundig zu machen. Das sei kein großer Aufwand, bestätigte der Technische Beigeordnete Thomas Marner.

Oliver Platt räumt auf Nachfrage ein, dass es ihm nicht unbedingt um eine Jugendherberg im klassischen Sinn gehe. „Es könnte ja auch eine Art Hostel oder ein Bildungswerk sein. Wichtig ist mir, dass im Eifgen wieder etwas entsteht. Ältere werden sich noch an den Trimm-Dich-Pfad im Eifgen erinnern, den es in den 1980er Jahren dort gab. So etwas Ähnliches, Moderneres sollte es wieder geben. Und eben speziell sportliche Angebote für Jugendliche. Das Eifgen birgt so viele Chancen, die dürfen wir als Stadt einfach nicht vergeben. Deshalb müssen wir schauen, was möglich ist.“

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