Roman

Buch thematisiert die „German Reichweitenangst“

Wolgang Paul ist nebenberuflich als Autor aktiv.
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Wolgang Paul ist nebenberuflich als Autor aktiv.

In Wolfgang Pauls neuestem Werk geht es um E-Mobilität.

Von Theresa Demski

Wermelskirchen. „Druckfrisch“, sagt Wolfgang Paul und deutet auf sein neues Buch. „Dieses Mal musste es sich einfach um Autos drehen“, erklärt er dann. Vor vier Jahren hatte der Dabringhausener sein Erstlingswerk drucken lassen: „Der aufrecht gebückte Mensch“. Zwei Jahre später hatte er Humoristisches nachgelegt.

Die Idee, auch mal ein Autobuch zu schreiben, schwelte da bereits in ihm. „Aber dieses Mal wollte ich es anders angehen“, sagt er. Anstatt sich nur auf sich selbst zu verlassen, hielt der 60-Jährige Ausschau nach einem Technikexperten, der sich mit ihm gemeinsam an die Arbeit machen würde. Und er fand Stefan Schwunk – Ingenieur im Bereich E-Mobilität in Berlin und Blogger. Sie warfen ihre Leidenschaften zusammen: Paul für das Schreiben, Schwunk für den Maschinenbau und sie würzten es mit ihrer gemeinsamen Liebe zur E-Mobilität.

„Uns beiden war klar: Wir wollten nicht wiederholen, was andere längst geschrieben haben“, sagt Wolfgang Paul, der hauptberuflich als Arbeitssicherheitsberater im Einsatz ist. Stattdessen blieb er seinem Erzählstil treu: Er setzte auf den Plauderton. Herausgekommen sind humoristische Beobachtungen von deutschen Straßen mit dem Titel „German Reichweitenangst – Ach geh dich wech mit Elektroauto“.

Es gibt viele Gastautoren aus der Automobilbranche

„Wir sind den vielen Vorbehalten gegen E-Mobilität mit Humor begegnet“, sagt der Dabringhausener. Mit ihrem Buch legen Wolfgang Paul und Stefan Schwunk auch ein Stichwortverzeichnis vor – von Akkumulator bis Wallbox. Themeneinsteiger finden hier auch gleich Erklärungen für die wichtigsten Begriffe der E-Mobilität.

Gewürzt haben die Autoren ihr Werk mit Beiträgen von Gastautoren, die in der Automobilbranche einen Namen haben. Alexander Bloch von „Auto Motor und Sport“ steuerte einen solchen Gastbeitrag bei. Christopher Karatsonyi, Herausgeber des Automagazins „Car Maniac“, schrieb einen Text. Ove Kröger, der sich als „Doc Tesla“ einen Namen gemacht hat, wirkte mit.

„Es ist für uns eine große Ehre, dass die Gastautoren uns bei der Arbeit unterstützt haben“, sagt Wolfgang Paul. Am Ende flochten die beiden Autoren die Gastbeiträge in ihre Geschichte um einen passionierten Diesel-Fahrer ein, der mit seinem Wagen in der Werkstatt landet, und nach 214 Seiten auf den Geschmack der E-Mobilität kommt – so viel sei von dem Werk verraten. Die Botschaft ihres Buches stand von Anfang an fest: Es sollte ein Appell für die E-Mobilität werden – ohne Unfrieden zu säen.

Das Buch „German Reichweitenangst – Ach geh dich wech mit Elektroauto“ ist im Tribus-Verlag erschienen – sowohl als Taschenbuch als auch als E-Book. Es kostet 13,90 Euro als Taschenbuch und 4,90 Euro als E-Book und hat die ISBN 978-3756519842.

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