Briefwahl kann ab Montag beantragt werden

Am 26. September ist Bundestagswahl. Die Wermelskirchener können aber schon ab 30. August wählen: im Direktwahlbüro. Foto: Roland Keusch
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Am 26. September ist Bundestagswahl. Die Wermelskirchener können aber schon ab 30. August wählen: im Direktwahlbüro.

Am 26. September sind 27 000 Wermelskirchener zur Bundestagswahl aufgerufen

Von Markus Schumacher

Rund 27 000 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wermelskirchen sind aufgerufen, am Sonntag, 26. September, ihre Kreuzchen auf dem Stimmzettel für die Bundestagswahl zu machen.

24 Wahllokale im Stadtgebiet stehen für die Urnenwahl am Wahlsonntag zur Verfügung. „Auf der zugestellten Wahlbenachrichtigung sind das Wahllokal und der Wahlbezirk vermerkt, ebenso der Hinweis, ob das Wahllokal barrierefrei zugänglich ist sowie die Hinweise für blinde und sehbehinderte Menschen“, schreibt Claudia Hennen-Mentenich vom Haupt- und Personalamt.

Bis zum 5. September sollten alle Wahlberechtigten ihre Wahlbenachrichtigung erhalten haben. Wer am 26. September nicht ins Wahllokal gehen kann, der kann per Briefwahl abstimmen. „Eine elektronische und schriftliche Beantragung der Briefwahl ist schon ab dem 16. August möglich“, teilt Hennen-Mentenich mit. Hierzu reiche es aus, seine persönlichen Daten bei der Beantragung anzugeben und die Briefwahlunterlagen anzufordern. Dies könne über die städtische Homepage oder per E-Mail formlos geschehen.

www.wermelskirchen.de

Wahlen@wermelskirchen.de

„Verschickt werden können die Briefwahlunterlagen allerdings erst nach Vorliegen der Stimmzettel, die voraussichtlich im Laufe der 34. KW (23. bis 27. August) geliefert werden.“ Eine telefonische Beantragung sei leider nicht möglich.

Wer die Briefwahl persönlich beantragen möchte und auch schon seine Stimme(n) abgeben möchte, könne dies ab Montag, 30. August, im eigens dafür eingerichteten Direktwahlbüro im Erdgeschoss des Bürgerzentrums, Telegrafenstraße 29-33, Raum E17, tun. Dieser Raum sei separat von außen zugänglich. „Die persönliche Beantragung der Briefwahl und Durchführung der Direktwahl ist bei dieser Wahl wegen der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt im Bürgerbüro möglich“, schreibt das Wahlamt. Öffnungszeiten des Direktwahlbüros: montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr, dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr,

Zur persönlichen Beantragung und Direktwahl vor Ort (auch eine Form der Briefwahl) ist entweder die Wahlbenachrichtigung oder ein Ausweis (Reisepass oder Personalausweis) mitzubringen. Das Wahlbüro der Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass der Zutritt zu dem Direktwahlbüro nach wie vor nur mit Mundschutz möglich sei und es eine Zutrittskontrolle geben werde. Dadurch bedingt sei unter Umständen auch mit erheblichen Wartezeiten zu rechnen.

Wer das umgehen möchte, nutze besser die schriftliche oder Online-Beantragung und macht seine Kreuzchen zu Hause. Der Wahlbrief, der dann ans Wahlbüro zurückzuschicken ist, werde unentgeltlich von der Deutschen Post befördert.

Das Statistische Landesamt Information und Technik NRW hat in Wermelskirchen einen Briefwahlbezirk und einen Wahlbezirk für die repräsentative Wahlstatistik herangezogen. Dies bedeute für die Wähler lediglich, dass sie auf ihren Stimmzetteln einen Buchstaben (A-M) vorfinden werden, welcher die jeweilige Altersgruppe und das Geschlecht kennzeichnet. Bei der Briefwahl sind hiervon betroffen die Wahlbezirke 6.0 (Stadtbücherei), 7.0 (Rathaus) und 8.0 (Bürgerhäuser) des Briefwahlbezirkes 903 und bei den Wahllokalen der Wahlbezirk 20.1 (Bauhof Sonne).

Bei Rückfragen zur Wahl steht das Wahlbüro ab 16. August zu den allgemeinen Dienstzeiten der Verwaltung unter Tel. (0 21 96) 71 01 06 oder per E-Mail zur Verfügung.

Wahlen@wermelskirchen.de

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