Blasorchester übt fürs Neujahrskonzert

Dirigent Peter Wuttke und die 1. Vorsitzende Kirsten Steinhaus.
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Dirigent Peter Wuttke und die 1. Vorsitzende Kirsten Steinhaus.

Neuer Dirigent und neuer Vorstand

-kc- Wie bei allen Vereinen gab es durch die Corona-Pandemie auch beim Dabringhauser Blasorchester eine lange Zwangspause. Zum Glück hat diese nicht dazu geführt, dass die Musiker ihre Instrumente endgültig an den berüchtigten Nagel gehangen haben, sondern voller Spielfreude zu den Proben zurückgekehrt sind, sobald die Lage es wieder zuließ.

Auch die Jahreshauptversammlung musste dieses Jahr in den Herbst verschoben wer-den. Veränderung gab es bei der Geschäftsführung. „Robert Schwenk musste sein Amt berufsbedingt leider niederlegen“, sagt Schriftführerin May-Britt vom Stein. „Zum neuen Geschäftsführer wurde Timo Steinhaus gewählt. Auch das Amt des Zeug- und Instrumentenwartes wechselte von Steffi Groß zu Lasse vom Stein; um die digitalen Medien kümmert sich jetzt Katharina Kuntz mit Juliana Grammeth und Christian Herrmann.“

Bei allen übrigen Posten erfolgte die Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder. Kirsten Steinhaus lenkt die Geschicke des Vereins als bewährte 1. Vorsitzende damit für weitere zwei Jahre. „Es ist sehr erfreulich, dass sich auch die Jugend in der Vorstandsarbeit engagiert und damit den Fortbestand des Traditionsorchesters sichert“, betont May-Britt vom Stein.

Es gab noch einen Wechsel. Der langjährige Leiter des Blasorchesters, Reinhold Felthaus wollte sich beruflich verändern, so dass ein neuer musikalischer Leiter gesucht wurde. „Da die Vorbereitungsphase für das Neujahrskonzert bereits begonnen hatte, eilte die Neubesetzung“, sagt das Orchestermitglied. „Durch zahlreiche Kontakte in der Musikerszene konnte innerhalb von nur zwei Wochen Peter Wuttke gewonnen werden, der das Orchester nun zunächst für das Neujahrskonzert fit macht.“

Peter Wuttke studierte moderne und historische Oboe in Essen, Köln, Bremen und Den Haag. Er lebt in Düsseldorf und spielt als Barockoboist in Orchestern wie etwa der Salzburger Hofmusik, dem Prager Ensemble 1704, dem Hannoveraner Orchester L’Arco und der Chursächsischen Philharmonie. Und er leitet inzwischen viele Ensembles.

Dirigent feilt beharrlich und mit großer Geduld am Zusammenspiel

„Welch ein Glücksgriff dieser Dirigent für das Blasorchester Dabringhausen ist, ließ sich beim vergangenen Probenwochenende bereits ablesen“, sagt May-Britt vom Stein. „Beharrlich und mit großer Geduld feilt er am Zusammenspiel, weist auf die großen Melodienbögen hin, die es zu erkennen gilt, lässt die Instrumente mal flüstern, mal im vollen Forte erklingen und arbeitet so den Charakter eines jeden Stückes heraus.“ Die Musiker folgen ihm willig und nach ein paar Anläufen klingt die Musik plötzlich ganz anders. Sie ist berührend oder auch mitreißend.

Noch liegt eine Menge Arbeit vor dem Orchester. Das Neujahrskonzert wird am 22. Januar ab 18 Uhr in der Mehrzweckhalle Dabringhausen stattfinden. Die Karten für das Konzert können aber bereits jetzt bei den Orchestermitgliedern erworben werden.

www.bo-dabringhausen.de

Das Orchester (v. l.): Peter Becker, Christian Herrmann, May-Britt vom Stein, Timo Steinhaus, Kirsten Steinhaus, Henry Bechert, Katharina Kuntz, Lasse vom Stein, Yvonne Stubenrauch.

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