Laternen

BEW benennt technischen Defekt als Ursache

Bürger wundert sich: Straßenlaternen leuchten erneut tagsüber.

Wermelskirchen. Während das Thema Energiesparen in aller Munde ist, leuchten auf der Telegrafenstraße am helllichten Vormittag die Straßenlaternen. Das beobachtete Klaus Förster erneut am vergangenen Sonntag, 24. Juli, um 10.30 Uhr –  er wendet sich an die Redaktion: „Die Sonne scheint, und die Laternen leuchten in der Telegrafenstraße immer noch, als wollten sie den Sonnenschein übertrumpfen. Wie ich finde, ein schlechter, aber kostspieliger Witz, obwohl auch die BEW Tipps zum Energiesparen rauf und runter betet.“

Bereits vor etwas mehr als einer Woche hatte es das „gleiche Spiel“ gegeben, erinnert Förster. Dabei habe es durch die Bergische Energie und Wasser GmbH (BEW) Erklärungsversuche gegeben, wonach technische Schwierigkeiten zu beheben waren. „Das Ergebnis: erneut hellstrahlende Straßenlaternen in der Telegrafenstraße. Irgendwie kommt man sich als Mitzahler für solche Fehler – keiner ist schuld, nur die Technik – veräppelt vor.“

Auf Anfrage bestätigt die BEW technische Probleme. Demnach ist eine Tonrundsteueranlage der Westnetz GmbH wiederholt ausgefallen, außerdem die Spannungsversorgung der Anlage. Alle Störungen hatten voneinander unabhängige Ursachen. „Die Rundsteuersignale nutzen wir, aber auch andere benachbarte Netzbetreiber“, erläutert BEW-Sprecherin Sonja Gerrath. Insgesamt habe die BEW 450 Rundsteuerempfänger verbaut. Über diese werden viele Lampen ein- und ausgeschaltet: „Es ist also nicht in jeder Lampe ein Rundsteuerempfänger.“ So erfolge die Ein- und Ausschaltung je nach Dämmerung zu unterschiedlichen Uhrzeiten. Die BEW lege Wert auf einen energieeffizienten und sparsamen Betrieb, betont Gerrath. Ebenso wichtig sei jedoch die Verkehrssicherheit. Zu Wartungs- und Testzwecken werde die Straßenbeleuchtung auch mal tagsüber eingeschaltet. sng

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