Auszeichnung

Bettina Schmidt hat noch viele Ideen

Bettina Schmidt wurde kürzlich von Stephan Eisbach, Geschäftsführer des Skiclubs Wermelskirchen, zur Übungsleiterin des Jahres ausgezeichnet.
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Bettina Schmidt wurde kürzlich von Stephan Eisbach, Geschäftsführer des Skiclubs Wermelskirchen, zur Übungsleiterin des Jahres ausgezeichnet.

Trainerin des Skiclubs Wermelskirchen ist „Übungsleiterin des Jahres“.

Von Lena Steffens

Wermelskirchen. Fünf Übungsleiter im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden jüngst für ihren aktiven Einsatz im Sport geehrt. Unter ihnen war auch Bettina Schmidt, Trainerin im Skiclub Wermelskirchen. Vom Kreissportbund bekam die 55-Jährige eine gerahmte Urkunde, einen gerahmten Glaspokal und einen Geschenkgutschein.

Der Vorsitzende des Skiclubs, Stephan Eisbach, der sie zur Ehrung begleitet hat, hielt eine Laudatio für Bettina Schmidt. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich geehrt werde“, sagte Schmidt nach der Auszeichnung. „Ich hatte nur mitbekommen, dass ich vorgeschlagen wurde.“ Sportvereine des Rheinisch-Bergischen Kreises hatten im Vorfeld die Möglichkeit, besonders engagierte Kandidaten für die Auszeichnung „Übungsleiter des Jahres“ vorzuschlagen.

Aus der Vielzahl der eingegangenen Bewerbungen hat die Jury des Kreissportbunds dann fünf Menschen, jeweils eine Person pro Stadt, ausgewählt und diese für ihren besonderen und aktiven Einsatz im Sport geehrt.

Bettina Schmidt ist schon lange im Skisport aktiv, ihre aktive Zeit war in den 90er Jahren. Bis 1996 fuhr sie selbst noch nationale und internationale Rennen im Riesenslalom, Abfahrt, Superski und Ski Alpin; dann kamen ihre vier Kinder zur Welt, die mittlerweile auch teilweise im Skiclub aktiv sind.

Heute gibt sie nebenberuflich einmal wöchentlich ein Skitraining für 8 bis 17-Jährige in der Neusser Skihalle, einmal im Jahr, immer im Herbst, geht es in die Alpen zum Skitraining.

Problem: Es mangelt an Hallenzeiten

Zudem bietet Schmidt ein Kinderturnen für Vorschul- und Grundschulkinder einmal in der Woche an. „Mittlerweile haben wir auch ein paar Flüchtlinge in die Gruppe aufgenommen“, erzählt Schmidt. Aufgrund der Fülle an Projekten, die sie anbietet, vermutet sie, dass sie als Übungsleiterin des Jahres ausgezeichnet wurde. Allgemein heißt es zur Ehrung der Übungsleiter und Übungsleiterinnen nur, dass alle Geehrten eine „herausragende Arbeit“ geleistet haben, so Uli Heimann, Vorsitzender des Kreissportbundes: „Die Übungsleiterinnen und Übungsleiter sind das Fundament der regionalen Vereinsarbeit. Sie sollten motiviert und gefördert werden.“

Motiviert ist Schmidt, die schon lange Zeit dem Skiclub treu ist, jetzt schon. In Zukunft würde sie gerne noch mehr Parcourstraining für Kinder in der Waldschule anbieten. Dort wird zurzeit bereits ein Kurs von ihrer Tochter Cara Zollenkopf organisiert. „Es mangelt nur leider an Hallenzeiten“, sagt Bettina Schmidt. Auch möchte die Trainerin gerne mehr Geräte, zum Beispiel Reckstangen und ein großes Trampolin, in der Sporthalle aufstellen lassen. „Das wäre für die Arbeit sehr wichtig.“

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