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Betrüger ergaunern 9800 Euro am Telefon

Der Leichlinger wurde von falschen Bankmitarbeitern angerufen. Jetzt warnt die Polizei.
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Der Leichlinger wurde von falschen Bankmitarbeitern angerufen. Jetzt warnt die Polizei.

Polizei warnt erneut vor einer dreisten Masche mit Bankdaten.

Von Anja Carolina Siebel

Wermelskirchen. Die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis warnt erneut vor einer dreisten Betrugsmasche. Laut einer Mitteilung der Kreispolizei vom Dienstag sei am Montag ein 67-jähriger Leichlinger bei der Polizeiwache Burscheid erschienen, um eine Anzeige wegen Betruges zu erstatten.

Zwei Tage zuvor sei der Mann mit seinem Mobiltelefon auf der Internetseite seiner Bank unterwegs gewesen. Nachdem er seine Zugangsdaten eingegeben hätte, habe er überraschend die Nachricht erhalten, dass sein Zugang gesperrt worden sei. Er sollte laut dieser Nachricht eine Rückrufnummer angeben und die Bank würde ihn dann zeitnah kontaktieren, hätte es da geheißen.

Wenige Minuten später hätte laut Schilderungen des Mannes bei der Polizei dann sogar eine vermeintliche Mitarbeiterin der Bank auf seinem Mobiltelefon angerufen. Diese hätte ihm mitgeteilt, dass man auf seinem Konto „verdächtige Kontobewegungen“ festgestellt hätte.

Angeblich hätte jemand versucht, einen Betrag von 9800 Euro vom Konto des Mannes zu transferieren.

Da der Leichlinger diese Überweisung auf Nachfrage nicht getätigt hatte, sollte er der Frau die Transaktionsnummer (TAN) aus seiner Banking-App nennen, um diese Überweisung zu stornieren.

Abschließend hätte man ihm gesagt, dass „alles geklappt“ hätte – und, dass er sich am kommenden Montag bei seiner Bankberaterin vor Ort melden solle.

Polizei warnt: Niemals persönliche Daten am Telefon

Dass der zu diesem Zeitpunkt noch ahnungslose Leichlinger einer Betrugsmasche zum Opfer gefallen war, sei erst am nächsten Tag klar geworden, als sich eine tatsächliche Bankmitarbeiterin gemeldet hätte, um ihn über eine erfolgte verdächtige Überweisung in Höhe von 9800 Euro zu informieren.

Offenbar hatten die Täter die Zugangsdaten zum Onlinebanking des Geschädigten bereits im Vorfeld ausgespäht und benötigten nur noch die TAN, um an das Geld zu gelangen. Es wurde eine Strafanzeige wegen Betruges aufgenommen.

Die Polizei warnt aufgrund des Falles erneut ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche: „Geben Sie niemals persönliche Daten am Telefon preis. Geben Sie niemals persönliche Informationen wie Adresse, Kontodaten, Kreditkartennummern oder ähnliches weiter. Fragen Sie selbst bei Ihrer Bank nach, ob der Anruf tatsächlich von dort kommt. Im Zweifelsfall ziehen Sie Angehörige hinzu oder verständigen Sie die Polizei.“

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