Betrieb an der Sekundarschule läuft weiter

Entwarnung an der Sekundarschule Wermelskirchen: Eine Abstrichaktion muss derzeit nicht angeordnet werden. Foto: Özge Kabukcu
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Entwarnung an der Sekundarschule Wermelskirchen: Eine Abstrichaktion muss derzeit nicht angeordnet werden. Foto: Özge Kabukcu

Abstrichaktion ist nicht notwendig – Quarantäne für die zehnten Klassen bis morgen

Von Kathrin Kellermann

Die gute Nachricht ist: Der Betrieb an der Sekundarschule läuft derzeit ganz normal weiter. Nur die zehnten Klassen sind als reine Vorsichtsmaßnahme bis zum morgigen Donnerstag in häusliche Quarantäne geschickt worden.

Vergangenen Freitag war im Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises bekanntgeworden, dass eine Person aus der Schülerschaft positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Der betroffene Schüler habe sich aber vorbildlich verhalten, loben die Verantwortlichen im Kreis. Bereits am 17. September sei der Schüler mit Erkältungssymptomen zu Hause geblieben, heißt es aus der Schule. Der Hausarzt habe dann einen Corona-Test angeordnet, dessen Ergebnis am Freitag vorgelegen habe. Als Vorsichtsmaßnahme sind daraufhin alle weiteren Schüler aus der zehnten Klasse sowie vier Lehrkräfte der Sekundarschule bis Donnerstag in häusliche Quarantäne geschickt geworden.

Mitarbeiter des Gesundheitsamtes waren am Montag vor Ort, um zusammen mit der Schulleitung eine risikobasierte Kontaktpersonenermittlung durchzuführen.

Aber auch hier Entwarnung: Eine Abstrichaktion an der Schule muss derzeit nicht angeordnet werden, weil die Quarantäne am Donnerstag beendet ist und bisher niemand Symptome zeigt. „Wir gehen also davon aus, dass ab Freitag wieder alle Schülerinnen und Schüler an die Schule kommen“, sagt Schulleiter Dietmar Paulig. Die Nachricht, dass ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet wurde, hatte bei vielen Eltern besorgte Reaktionen hervorgerufen. Vor allem, dass das Gesundheitsamt erst so spät informiert worden war. Ob das nicht schneller hätte kommuniziert werden müssen, fragten einige Eltern. „Wir haben die Information erst am Freitag bekommen“, erklärt Birgit Bär, Pressesprecherin des Kreises. „Das ist aber ganz normal. Wenn der Arzt einen Corona-Test anordnet, kann es unter Umständen bis zu vier Tage dauern, bis das Ergebnis vorliegt. Dann informiert der Arzt das Gesundheitsamt.“ Was am Freitag auch erfolgt ist. Daraufhin wurden mögliche Kontaktpersonen des Schülers ermittelt.

Jahrgänge sind auf dem Schulhof voneinander getrennt

Durch verschiedene Kurse und Arbeitsgruppen wurde gleich der komplette Jahrgang vorsorglich in die Quarantäne geschickt, die am Donnerstag endet. Denn: Die Inkubationszeit des Virus beträgt nur drei Tage, und der betroffene Schüler ist seit fast zwei Wochen isoliert. Um das Risiko einer Verbreitung weiter zu minimieren, achten Schulleiter Paulig und sein Team auf die Abstandsregeln und Hygiene-Schutzmaßnahmen in der Schule. Auf dem Schulhof sind die Jahrgänge voneinander getrennt, „und während des Unterrichts wird mehrmals gelüftet“, so Paulig. „Es wird zwar kälter, aber das ist jetzt wichtig.“

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