Neubaugebiet

Beschluss für Johnenheide fällt im Rat

In Johnenheide an der B 51 sind 40 Doppelhaushälften geplant.
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In Johnenheide an der B 51 sind 40 Doppelhaushälften geplant.

An der B 51 soll ein Neubaugebiet mit 40 Wohneinheiten entstehen.

Von Stephan Singer

Wermelskirchen. Nicht einfach per Empfehlungsbeschluss durchwinken wollte der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr  das Plangebiet Johnenheide. Damit sind Abstimmungen über die Aufstellungsbeschlüsse zum Flächennutzungs- und Bebauungsplan an den Stadtrat verwiesen, der am 23. Mai öffentlich tagt.

Es entsteht Wohnbebauung im unteren Preissegment

Vor allem Jochen Bilstein (SPD) meldete Bedenken an und betonte, dass die Sozialdemokraten in Sachen Neubaugebiet Johnenheide, wo 40 Wohneinheiten entstehen sollen, „unschlüssig“ seien: „Wir wollen Flächen für Wohnbebauung anbieten, aber die strukturellen Bedingungen müssen passen.“

Für den Bereich Johnenheide wäre die Kindergarten- als auch die Grundschulsituation „schwierig“, meinte Bilstein: „Vor allem die Tenter Grundschule ist ja nicht gerade ein Raumwunder.“ Für das Neubaugebiet gebe es einen Vorhabenträger und ein Leistungsverzeichnis, wie beim beschlossenen Neubaugebiet in Dabringhausen auch: „Dafür hat die Abstimmung der Details ohne Konflikte funktioniert – für Johnenheide scheint mir das öffentliche Interesse zu wenig berücksichtigt.“

Conchita Encina Finken (Die Grünen) mahnte sowohl Photovoltaik auf den Dächern der Neubauten als auch Sozialen Wohnungsbau in dem Neubaugebiet an. Florian Leßke, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, hielt den Einwänden entgegen: „Wir haben ja das Stadtgebiet nach sinnvollen Flächen für eine Bebauung abgesucht – Johnenheide kam auch dabei heraus.“ Wenn ein Neubaugebiet entstehe, würden die entsprechenden Zahlen automatisch in den Kindergartenbedarfs- und Schulentwicklungsplan einfließen. „Der Vorhabenträger für Johnenheide bietet Wohnraum im unteren Preissegment an. Da in diesem Neubaugebiet die einzelnen Grundstücke sehr klein sind, passt das entsprechend gut zu seinem Konzept.“ Ob es was wird, zeigt sich am Montag im Rat.

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