ÖPNV

Bergischer Schnellbus startet im August 2023

Der Schnellbus 24 bleibt auch in Zukunft erhalten, bekommt aber einen „schnelleren Kollegen“ an die Seite gestellt, den „SBX“.
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Der Schnellbus 24 bleibt auch in Zukunft erhalten, bekommt aber einen „schnelleren Kollegen“ an die Seite gestellt, den „SBX“.

„SBX“ soll wochentags im 30-Minuten-Takt zwischen Wermelskirchen, Burscheid und Leverkusen fahren.

Von Stephan Singer

Wermelskirchen. Nachdem er im vergangenen Jahr nicht wie geplant starten konnte, soll der Bergische Schnellbus zwischen Wermelskirchen, Burscheid und Leverkusen nun ab August 2023 fahren. So beschloss es der Ausschuss für Verkehr und Bauen im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Der Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Beteiligungen, der Kreisausschuss sowie der Kreistag und die Stadt Wermelskirchen sollen bis zum 15. Dezember das Vorhaben verabschieden. Das sieht vor, dass der als „SBX“ bezeichnete Schnellbus montags bis freitags zwischen 5 und 21 Uhr im 30-Minuten-Takt sowie zwischen 21 und 24 Uhr im 60-Minuten-Takt fährt.

Samstags soll von 6 bis 9 Uhr sowie von 21 bis 24 Uhr ein 60-Minuten- und von 9 bis 21 Uhr ein 30-Minuten-Takt gelten. An Sonn- und Feiertagen ist der „SBX“ laut Plan zwischen 7 und 22 Uhr im 60-Minuten-Takt unterwegs.

Rhein-Berg muss jährlich 740.00 Euro zahlen

Wie die Beschlussvorlage des Kreises darlegt, führt die Schnellbusroute auch über die Autobahnen 1 und 3. Darauf haben sich der Rheinisch-Bergische Kreis und die Stadt Leverkusen als Aufgabenträger sowie die Verkehrsunternehmen „wupsi“ und Regionalverkehr Köln (RVK) verständigt. Eine Anbindung des Leverkusener „chemparks“ ist demnach nicht realisierbar. Die „SBX“-Anschlüsse seien auf den Schienenverkehr am Bahnhof in Leverkusen-Mitte ausgerichtet.

Den erwarteten Betriebskosten von 1,8 Millionen Euro jährlich stehen Fahrgeldeinnahmen von voraussichtlich 450 000 Euro gegen über. Für den Fall der Gewährung der Nahverkehr Rheinland (NVR)-Schnellbusförderung von 422.000 Euro (0,75 Euro pro Kilometer) bestehe ein Zuschussbedarf für die Gesamtlinie von 928 000 Euro pro Jahr, den sich Rhein-Berg mit 535 000 und die Stadt Leverkusen mit 393 000 Euro teilen.

Zwischen den Aufgabenträgern ist vereinbart, dass Rhein-Berg zusätzlich 50 Prozent des Jahresaufwandes der Stadt Leverkusen trägt, da der Vorteil für die Farbenstadt durch den einzigen Halt in Leverkusen-Mitte geringer ausfällt. Damit muss Rhein-Berg jährlich 740 000 Euro für den „SBX“ berappen.

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