Bergischer Schnellbus rollt Ende 2022 nach Leverkusen

Von Wipperfürth über Wermelskirchen und Burscheid

-gf- Ende 2022 wird der Bergische Schnellbus von Wipperfürth über Wermelskirchen und Burscheid nach Leverkusen rollen. Dieses neue und zusätzliche Angebot hat die Verbandsversammlung des Zweckverbands Nahverkehr Rheinland (NVR) in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2021 wird zunächst die Schnellbuslinie 24 zwischen dem Wermelskirchener Busbahnhof und Leverkusen als Vorläufer des Bergischen Schnellbusses eingerichtet. Diese Linie wird interimsweise bis zum Fahrplanwechsel zur Jahreswende 2022 vom Raiffeisenplatz in Hilgen ohne Zwischenhalt bis zum Busbahnhof in Wermelskirchen verlängert und wird dann auf diesem Teilstück durch den Bergischen Schnellbus ersetzt. Dieser fährt zwischen Wipperfürth und Leverkusen insgesamt vier Haltestellen im nördlichen Kreisgebiet an.

Die Einrichtung des Bergischen Schnellbusses ist möglich, weil das Verkehrsministerium des Landes NRW auf Betreiben von Landrat Stephan Santelmann, in seiner Funktion als Verbandsvorsteher des NVR, über eine Erhöhung der ÖPNV-Pauschale zusätzliche Mittel zur Verfügung stellt. In Gesprächen mit dem Land und dem Verkehrsministerium gelang es dem NVR, eine erhöhte Mittelzuweisung zu erzielen.

„Damit tragen wir heute schon zur Mobilitätswende bei.“

Landrat Stephan Santelmann

„Für die konstruktiven Gespräche mit Verkehrsminister Hendrik Wüst und NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek bin ich sehr dankbar“, äußert sich Santelmann in einer Pressemitteilung. „Diese zusätzlichen Mittel tragen im gesamten Raum des NVR zu einer Steigerung der Attraktivität des ÖPNV bei. Allein der Bergische Schnellbus fährt jährlich etwa eine Million zusätzliche Buskilometer“, so der Landrat. Über die Kreis- und Kommunalgrenzen hinweg solle die Schnellbuslinie die bestehende Straßeninfrastruktur entlasten und eine bessere und klimafreundlichere Verkehrsanbindung an die Zentren der Rheinschiene ermöglichen. Santelmann: „Damit tragen wir heute schon zur Mobilitätswende bei.“

Durch die zusätzlichen Fördermittel kommen gut ausgestattete Fahrzeuge zum Einsatz. Die Schnellbusse, die im Dezember 2022 starten, sind beispielsweise klimatisiert und mit USB-Lademöglichkeiten sowie Wlan ausgestattet. „Dies lädt neben attraktiven Reisezeiten zu einem Umstieg auf Bus und Bahn ein“, heißt es in der Mitteilung des Kreises.

Dezernentin Elke Reichert äußerte sich wie folgt: „Gemeinsam mit der Stadt Leverkusen und dem Oberbergischen Kreis wurde ein Vorzeigeprojekt zur Einrichtung einer Schnellbuslinie auf den Weg gebracht. Es freut mich sehr, dass es nun gelungen ist, zusätzliche Fördermittel zu akquirieren. Durch den Bergischen Schnellbus können umfangreiche Verbesserungen im nördlichen Kreisgebiet des Rheinisch-Bergischen Kreises erreicht werden.“

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