Bereits reger Betrieb auf der neuen Trasse

Sie haben sich einfach schon mal getraut... Selbst an gewöhnlichen Wochentagen herrscht bei trockener Witterung reger Verkehr auf dem neuen Panorama-Radweg der Rad-Region Rheinland.
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Sie haben sich einfach schon mal getraut... Selbst an gewöhnlichen Wochentagen herrscht bei trockener Witterung reger Verkehr auf dem neuen Panorama-Radweg der Rad-Region Rheinland.

Wenn es auch noch nicht offiziell gestattet ist, herrscht - an einem normalen Wochentag - reger Betrieb auf der neuen Trasse. Familien, Mütter mit Kindern, alte Menschen auf alten Rädern, Sportradler auf Erkundung, Rollschuh-, auch ein Rollstuhlfahrer genießt die Tatsache, dass er schwellenfrei vorwärts kommt. 

Was den einen Freizeit vor der Haustür, ist dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ADFC vernetztes Denken, ein Mosaikstein im Streckennetz. Ein wichtiges Ziel ist Wermelskirchens ADFC-Vorsitzendem Frank Schopphoff der Lückenschluss in Leverkusen. Dort müssen die Radler bis zum Sommer noch 150.000 Euro aufbringen.

Mit Hilfe von Tente-Rollen entstanden Warn-Westen für Radfahrer u.a. mit dem Logo der Rade-Region Rheinland, die der ADFC am 22. April bei der Einweihung der Trasse in Tente für mindestens 15 Euro abgibt.

Ist die Trasse dort fertig, können Radfahrer vom Rhein bis Wuppertal oder bis Marienheide gelangen, ins Ruhrgebiet bzw. Sauerland.

Auf dem Rückweg hakt es in Wermelskirchen, so sich nicht noch etwas an der seit Jahren ungenügenden Beschilderung ändert. Hunderte von ortsfremden Radlern sind schon am Markt gestrandet.

Schopphoff spricht von einer "Notbeschilderung", geht aber davon aus, dass sich das spätestens im Herbst ändern muss, wenn Wermelskirchen offiziell zu einem "Knotenpunkt" geworden sein wird. Schließlich kommt ein Radweg aus Solingen über Burg, einer aus Bergisch Born, einer aus Richtung Hückeswagen und führt auch eine Radroute über Dhünn bzw. Dabringhausen zur Große-Dhünn-Talsperre. Zum Beispiel wird eine Schleife ausgeschildert, die in Oberburg beweist, was der Panorama-Weg für tolle Aussichten zu bieten hat.

Den ADFC treibt die Suche nach einem "griffigen Begriff für die Themen-Tour" um, auf dass sich der Knotenpunkt Wermelskirchen einbrenne bei den Radlern unseres Landes. Arbeitstitel: "Radwege-Kreuz Wermelskirchen in der Rad-Region Rheinland" oder "Kreuz der Panorama-Radwege". Der Knoten Wermelskirchen müsse die großen Ziel-Bereiche Tourismus und Familie fokussieren.

Andere Städte und Kreise sind nach Beobachtung von Schopphoff höchst aktiv und insbesondere auf einschlägigen Messen vertreten. Und drücken potenziellen künftigen Gästen Stadt zum Beispiel schon erste Rad- und Wanderweg-Karten in die Hand.

Auf der Radreisemessse in Bonn warben Hückeswagen und Wipperfürth auch für die "Balkan-Trasse", die nach Beobachtung Schopphoffs auf deutlich mehr Interesse sei als das "Wasserquintett" der Regionale.

"Wir brauchen auch solch eine Karte." Schopphoff schwebt ein etwa 50-60 km langer Themen-Weg vor, den man z.B. mit Altenberg und In der Aue kombinieren kann oder auch mit Abstechern zu den Pulvermühlen.

Ähnlich viel Arbeit stecke in der Sicherheit. "Da kommt noch viel auf uns zu." Wobei dem pensionierten Pädagogen kein langes Text-Werk mit Ratschlägen vorschwebt, sondern zum Beispiel einprägsame Comic-Signale.

Am Donnerstag, 26. April (18-20 Uhr), veranstaltet der ADFC zum Thema eine Podiumsdiskussion, an der unter anderen der Kölner ADFC-Vorsizende teilnimmt und möglichst auch Peter Gwiasta, der Kölner Verkehrsplaner, der auch in Wermelskirchen schon viel gearbeitet hat.

Für übernächsten Sonntag zur offiziellen Einweihung des Radwegs hat Schopphoff eine Ausstellung über die Entwicklungen des Fahrrads, des Radfahrens und des Radwegs vorbereitet. Sie ist auf Stellwänden montiert und wird anschließend im Eingangsbereich des Rathauses zu sehen sein.

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