Basteln

Beim Schulfest geht es um Kreativität und Entspannung

Schulfest GGS Am Haidenbach: Lehrerin Felicitas Brust bastelt mit den Kindern Anti-Stressbälle.
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Schulfest GGS Am Haidenbach: Lehrerin Felicitas Brust bastelt mit den Kindern Anti-Stressbälle.

Schüler, Lehrer und Eltern feiern Am Haiderbach.

Von Stephan Singer

Wermelskirchen. Die können nicht nur Kinder manchmal gut gebrauchen: „Sorgenfresserchen“, gebastelt aus Briefumschlägen, versehen mit angeklebten Monsterzähnen und bunt bemalt, bildeten eine von insgesamt 16 Mitmach-Stationen beim Schulfest an der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Am Haiderbach in Tente.

Bei Lehrerin Felicitas Brust im Klassenraum der 3c galt es, Anti-Stressbälle zu basteln. Dafür musste Sand durch einen abgeschnittenen PET-Flaschen-Kopf als Trichter in einen Luftballon gefüllt werden – dabei waren dünne Finger also durchaus von Vorteil. Anschließend wurde der Luftballon zugeknotet, ein weiterer übergestülpt – und schon war die etwas größer als ein Tischtennisball geformte Kugel zum Kneten und Knautschen fertig.

Anti-Stressbälle kommen bei den Schülern gut an

Gut gelang das unter anderem der achtjährigen Haiderbach-Schülerin Luisa, die mit ihrer fünfjährigen Schwester und ihren Eltern zum Schulfest gekommen war. Sie erzählte im Gespräch mit unserer Redaktion: „Die Bastelstation mit den Anti-Stressbällen hat mir am besten gefallen.“ Und weiter: „Die kann man einfach in die Tasche stecken und wenn man sich mal ärgert, nimmt man die in die Hand, drückt darauf herum und schon geht es einem besser.“

Den Jungen und Mädchen, die mindestens acht der 16 Stationen absolvierten, winkte als Belohnung ein Wassereis. „Das haben wir bewusst so gemacht, damit die Kinder sich Stationen, wo sie Lust drauf haben, aussuchen können“, sagte Rektorin Marion Klein, die sich über den regen Zulauf von 800 zum Schulfest angemeldeten Besuchern freute: Hausmeister Sven Nocon, der während des Schulfestes mit helfender Hand unterstützte, freute sich ebenfalls: „Für die Schulgemeinschaft ist das einfach schön, denn manche Leute kennen sich ja wegen der Pandemiezeit noch gar nicht – vor allem die der Klassen der ersten beiden Jahrgänge.“

Während sich die Lehrkräfte mit Unterstützung von Eltern an den Stationen um Spiel, Sport und Basteln kümmerten, sorgte der Schulverein für die Versorgung mit Speis und Trank. Dabei hatten die aktiven Mütter und Väter alle Hände voll zu tun. Der enorme Besucherandrang sorgte besonders in der Mittagszeit für lange Warteschlangen insbesondere am Grillstand.

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