Bei Rad- und Wanderwegen geht noch mehr

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Die Woche

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Von Anja Carolina Siebel

Natürlich sind die Schäden an bergischen Brücken und Wanderwegen, die das Juli-Hochwasser hinterlassen hat, nicht vergleichbar mit den verheerenden Zerstörungen an Häusern und Wohngebieten. Aber dennoch: Fürs Bergische Wanderland bedeuten vor allem die Zerstörungen der zahlreichen Brücken massive Einschränkungen. Denn viele Wanderstrecken sind nicht mehr begehbar, Wanderer müssen unter Umständen wieder umkehren und Umwege in Kauf nehmen. Die Kosten für die Instandsetzung der Brücken ist immens. Laut Stadtverwaltung kostet allein die Reparatur einer Brücke 100 000 Euro. Und: Vor Mitte nächsten Jahres wird es mit der Fertigstellung der zerstörten Brücken nichts. Ein Trost ist allein, dass die Verwaltung versprochen hat, zumindest die Frontaler Brücke am Eingang zum Eifgenbachtal und die Brücke in der Rausmühle mit Behelfsübergängen zu versehen. Allerdings sind auch viele Wege beschädigt. So bleibt zu hoffen, dass Tiefbauamt und Betriebshof, aber auch die Wegemanager von „Das Bergische“ möglichst rasch alle Schäden aufspüren und beheben lassen können. Denn das Wandern gehört längst zur Freizeit in der Region.

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Ebenso wie das Radfahren. Seit die Radtrassen im Jahr 2012 ausgebaut wurden, sind viele Bergische um ein Zweirad reicher geworden. Oft ist es ein E-Bike oder Pedelec, um die hügelige Landschaft leichter bezwingen zu können und einen größeren Radius zum Entdecken zu haben. Aber wenn auch Radfahren in den letzten Jahren viel bequemer geworden ist im Bergischen, so gibt es doch noch eine Menge Luft nach oben. Das hat jetzt der ADFC-Ortsverband wieder festgestellt, dessen Mitglieder vorige Woche an einem Stand in Zenshäuschen mit Radlern ins Gespräch kamen. Wie die Vorsitzende des ADFC Burscheid/Wermelskirchen, Sabine Krämer-Kox, berichtet, fehlt es den Radfahrern vor allem an Beschilderungen. So zum Beispiel in Zenshäuschen, wo mit dem gerade eröffneten Jugendfreizeitpark jüngst auch der neue Streckenabschnitt der Balkantrasse eröffnet hat. Bekannt gemacht wurde das eher nicht. „Wir wünschen uns mehr Berücksichtigung“, sagt Krämer-Kox. Und die ist auch zwingend nötig für die Radfahrer. Denn Ziel sollte ja sein, dass langfristig mehr Menschen vom Pkw auf alternative Verkehrsmittel wie das Rad umsteigen. Soll das passieren, müssen die Voraussetzungen für Radfahrer indes noch deutlich verbessert und das Radwegenetz besser ausgebaut und beschildert werden. Da ist noch eine Menge zu tun.

Gestaltung der Hüpp-Anlagen nimmt Fahrt auf.

Der Schulbus in Dabringhausen kommt ständig zu spät an der Grundschule an. Folge: Mehr Elterntaxis.

anja.siebel @rga.de

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