Freizeit

Balkantrasse für Radler wieder frei

Auf der Balkantrasse herrscht wieder freie Fahrt für die Radfahrer: Die Durchfahrt am Bergisch Borner Bahnhof ist wieder möglich. Foto: RGA-Archiv
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Auf der Balkantrasse herrscht wieder freie Fahrt für die Radfahrer: Die Durchfahrt am Bergisch Borner Bahnhof ist wieder möglich.

Der Weg hat eine neue Tragschicht. Bis 2018 wird es weitere Beeinträchtigungen geben.

Von Christian Werth

Ein Radausflug nach Lennep ist nun wieder 600 Meter kürzer. Schließlich können Nutzer der Balkantrasse im Bereich des alten Bergisch Borner Bahnhofs ab sofort wieder durchradeln, müssen genau jedoch auch in den nächsten Monaten immer mal wieder mit Beeinträchtigungen rechnen. Wo drei Wochen lang keine direkte Durchfahrt möglich war und eine rund 600 Meter lange Umleitung über den Schwarzen Weg in Kauf genommen werden musste, herrscht jetzt wieder freie Fahrt. Die Radler atmen endlich auf.

Die Asphaltschicht wird Anfang des neuen Jahres aufgetragen

„Der Weg hat eine neue Tragschicht bekommen, so dass jetzt keine Umleitung mehr nötig ist“, berichtet Uwe Jantke, Neubau-Bereichsleiter der Technischen Betriebe Remscheid. Die endgültige Asphaltschicht werde jedoch erst Anfang des neuen Jahres aufgetragen. Bis dahin muss man sich mit dem Provisorium behelfen. Somit ist der Weg für rollende Nutzer, insbesondere für Inlineskater, bis dahin nur mit gewissen Einschränkungen zu nutzen.

Die umfangreichen Bauarbeiten zugunsten eines neuen Kanalsystems, das Abwasser und Oberflächenwasser dem Naturschutz zuliebe künftig trennen soll, hatten Ende Mai begonnen und sorgen seitdem vor allem für Autofahrer für Verdruss. „Das ist ein riesiges Projekt, das voraussichtlich erst 2018 abgeschlossen sein wird“, erklärt Jantke. Der Neubau-Bereichsleiter weist schon jetzt darauf hin, dass der Bergisch Borner Trassenverlauf in den nächsten drei Jahren auch an verschiedenen anderen Stellen abermals beeinträchtigt werden wird.

Während der Baumaßnahmen werden Umleitungen eingerichtet

Bereits vor einigen Monaten war es zu einer Trassensperrung im Bereich der alten Brücke gekommen. „Allerdings wird es bei entsprechendem Bedarf auch in Zukunft immer eine Umleitung geben, so dass die Raddurchfahrt durchweg aufrecht erhalten bleibt“, sagt der städtische Mitarbeiter. Jantke selbst fährt auch gerne mit dem Fahrrad und pendelt nach Lennep. „Es ist uns wichtig, die Baumaßnahmen auch für die Trassennutzer immer im Rahmen des Erträglichen zu halten“, betont er.  

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