Außendorf zieht als erster Kreis-Grüner in den Bundestag

Maik Außendorf von den Grünen feierte am Wahlabend zusammen mit seiner Ehefrau Anke. Foto: Marei Vittinghoff
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Maik Außendorf von den Grünen feierte am Wahlabend zusammen mit seiner Ehefrau Anke.

IT-Spezialist hat die Schwerpunktthemen Digitalisierung, nachhaltige Wirtschaft, Mobilität und Verkehr

Von Anja Carolina Siebel

Maik Außendorf kam als einziger Politiker am Sonntag mit dem Rad ins Bergisch Gladbacher Kreishaus. Ein Zeichen wolle er damit natürlich setzen, räumte der Bundestagskandidat der Grünen auf Nachfrage ein. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, was sich später abzeichnete: Außendorf hat es geschafft, über die Landesliste in den Bundestag einzuziehen und somit auch die Interessen der Rhein-Berger in Berlin zu vertreten.

„Wirtschaft und Klima ohne Krise“ – so lautete der Slogan, mit dem der Grünen-Politiker im Wahlkampf durch den Rheinisch-Bergischen Kreis tourte. Der 1971 geborene Bergisch Gladbacher hat Informatik und Mathematik in Münster studiert. In den Wahlkampf brachte er sich vor allem mit seinen Schwerpunktthemen Digitalisierung, nachhaltige Wirtschaft sowie Mobilität und Verkehr ein.

„Diese Themen und seine Expertise, unter anderem als jahrelanger Geschäftsführer im IT-Bereich, verhelfen Maik Außendorf innerhalb seiner Partei zu einem starken Profil“, schreiben die Kreis-Grünen in einer aktuellen Mitteilung. Und: „Mit all seiner Erfahrung wird er sich daher im Bundestag kompetent für Digitalisierung und nachhaltige Wirtschaft einsetzen können.“

Seit 2009 ist der Bergisch Gladbacher bei den Grünen aktiv. Zuletzt war er Fraktionsvorsitzender des Bergisch Gladbacher Stadtrats und Kreissprecher im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Am Montag saß er bereits im ICE nach Berlin

Maik Außendorf zieht erstmals in den Bundestag ein und äußert sich dazu wie folgt: „Ich freue mich über das erste Grünen-Bundestagsmandat aus Rhein-Berg. Mit 18 Prozent Erststimmen im Kreis und mehr als 20 Prozent im Stadtgebiet Bergisch Gladbach ist das ein klasse Ergebnis. Das ist eine große Verantwortung, die ich sehr gerne mit Dankbarkeit, Stolz und Respekt annehme. Nach einem langen Wahlkampf und einer super Wahlparty gestern Abend geht jetzt alles ganz schnell und ich sitze bereits im ICE nach Berlin.“

Jetzt gehe es darum, in der nächsten Bundesregierung für echten Klimaschutz zu sorgen, sozial gerecht und mit der Wirtschaft, „um langfristig nachhaltige Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen“.

Während seiner Wahlkampf-Tour durch den Kreis habe er immer wieder festgestellt, wie wichtig den Bürgerinnen und Bürgern inzwischen Nachhaltigkeit und Klimaschutz geworden sei.

Zum Ergebnis der Bundestagswahl erklärt die Vorsitzende der Grünen im Rheinisch-Bergischen Kreis, Stella Laufenberg: „Unser Wahlkampf wurde dieses Jahr sehr gut von unserer Wahlkampfmanagerin Elisabeth Watzlawek organisiert und von einem starken und breit aufgestellten Wahlkampfteam getragen“

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