Arbeitslosenzahlen sind im Februar gesunken

Die Arbeitsagentur Bergisch Gladbach zeigt sich optimistisch: Nach dem Anstieg im Januar sinken die Arbeitslosenzahlen. Archivfoto: Sven Hoppe/dpa
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Die Arbeitsagentur Bergisch Gladbach zeigt sich optimistisch: Nach dem Anstieg im Januar sinken die Arbeitslosenzahlen. Archivfoto: Sven Hoppe/dpa

Burscheid und Wermelskirchen liegen im Trend

Von Nadja Lehmann

Die Arbeitslosenzahlen sinken, und Burscheid und Wermelskirchen liegen im Trend. Wie immer legt die Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach am Monatsende ihre Zahlen zum Arbeitsmarkt vor. Zuständig ist die Agentur dabei für die Kreise Rhein-Berg und Oberberg sowie für die Stadt Leverkusen.

In Burscheid waren im Februar 680 Menschen arbeitslos gemeldet. Zum Vergleich: Im Januar waren es 698 gewesen, im Februar 2021 sogar noch 740. In Wermelskirchen waren im Februar 2231 Personen ohne Job. Im Januar waren es noch gut 100 mehr gewesen, nämlich 2332. Im vergangenen Jahr hatten um dieselbe Zeit 2619 Wermelskirchener keine Arbeit.

Mit 1269 Arbeitslosmeldungen und 1514 Abmeldungen sank im Rheinisch-Bergischen Kreis die Arbeitslosigkeit auf 8306 (-251 Arbeitslose, -2,9 Prozent). Das sind 1524 Arbeitslose (15,5 Prozent) weniger als im Vorjahr. 481 Personen mussten sich nach dem Verlust der Erwerbstätigkeit arbeitslos melden; das sind 217 (31,1 Prozent) weniger als im Vormonat und 56 (10,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig haben 526 Arbeitslose wieder eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt gefunden – das sind 115 Person oder 28 Prozent mehr als im Vormonat und 67 (14,6 Prozent) mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 5,4 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 6,5 Prozent. Die rheinisch-bergischen Arbeitgeber meldeten dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und Jobcenter im Februar 532 Stellen. Dies sind 230 (76,2 Prozent) mehr als im Vormonat und 100 (23,1 Prozent) mehr als im Vorjahr. Damit sind aktuell 1 645 freie Arbeitsstellen (+122 bzw. +8 Prozent zum Vormonat) gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 384 Stellen (30,5 Prozent) mehr.

„Die Arbeitsmarktzahlen deuten auf eine positive Entwicklung“, erklärt Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. „Nach dem saisonüblichen Anstieg im Januar sinken die Arbeitslosenzahlen nun wieder. Und 46,5 Prozent mehr neue Arbeitsstellen im Vergleich zum Januar und gut 50 Prozent Zuwachs im Stellenbestand im Vergleich zum Vorjahr zeigen einmal mehr, dass die Unternehmen dringend Arbeitskräfte suchen. Der Fachkräftebedarf ist hoch – und Qualifizierung der wichtigste Schlüssel, um den Bedarf zu decken. Wir laden alle Unternehmen, aber auch alle Beschäftigten, die einen Berufsabschluss nachholen oder sich für die Herausforderungen der Zukunft fit machen wollen, dazu ein, sich bei uns zu melden. Wir beraten alle Interessierten gerne zu den verschiedenen Möglichkeiten.“

Kompletter Bezirk der Arbeitsagentur Bergisch Gladbach

Im Februar meldeten sich im Bezirk der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach 3745 Personen arbeitslos – das sind 75 Personen oder 2 Prozent weniger als im Vormonat. 1377 davon meldeten sich nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes auf dem ersten Arbeitsmarkt. Dies ist bei den Zugängen aus Erwerbstätigkeit ein Minus von 519 Personen oder 27,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat und ein Minus von 160 Personen oder 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Abgemeldet aus der Arbeitslosigkeit haben sich im Februar 4290 Personen. Dies sind 1092 oder 34,1 Prozent mehr als im Vormonat.

Die Arbeitslosenzahl insgesamt betrug 22 328 Personen. Dies sind 548 oder 2,4 Prozent weniger als im Vormonat und 4297 Personen oder 16,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 5,7 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 6,8 Prozent.

Hintergrund

Offene Stellen: Die Unternehmen im Bezirk der Arbeitsagentur Bergisch Gladbach meldeten 1777 neue offene Stellen, das sind 564 oder 46,5 Prozent mehr als im Vormonat und 34,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit waren insgesamt 6242 offene Arbeitsstellen gemeldet, was einem Plus von 50,8 Prozent zum Vorjahr entspricht.

Unterbeschäftigung: Die Unterbeschäftigung erfasst Personen, die als Teilnehmende von Maßnahmen aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als arbeitslos gezählt werden. Insgesamt sind 27 666 Personen unterbeschäftigt; 13,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

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