An der K 11 entsteht ein Wohngebiet

Entlang der K 11 wird gebaut: Rechts entsteht das Wohngebiet, links stehen drei Hektar als Gewerbefläche zur Verfügung. Foto: Stephan Singer
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Entlang der K 11 wird gebaut: Rechts entsteht das Wohngebiet, links stehen drei Hektar als Gewerbefläche zur Verfügung.

Sozialwohnungen dringend benötigt

Von Susanne Koch

Der Stadtentwicklungsausschuss stimmte am Montagabend einstimmig für den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan „Am Höferhofer Feld“ entlang der K 11.  Der stand bereits im ersten Jahrzehnt der 2000er Jahre zur Debatte. Er kann aber jetzt erst umgesetzt werden, weil sich die Eigentumsverhältnisse entsprechend geändert haben. Die Eigentümer des Bereichs südlich der K 11 (in Richtung Straußenfarm-Höferhof-Stadion gelegen) haben sich zur Höferhofer Feld GbR zusammengeschlossen. Und die Grundstücke nördlich der K 11 konnten von der Stadt Wermelskirchen gekauft werden. Dort soll ein Gewerbegebiet entstehen.

Für das südlich der K 11 gelegene Gebiet, auf dem ein Wohngebiet entstehen soll, stellte Architekt Rolf Körschgen („Hoch 3“) dem Ausschuss einen ersten Entwurf vor, der dreigeschossige Mehrfamilienhäuser mit Eigentums-, sowie Mietwohnungen entlang der K 11 und dazu Einzel- sowie Doppelhäuser vorsieht. Die Planung geht derzeit von 99 neuen Wohneinheiten aus, davon 60 im Geschosswohnungsbau und 39 in Einzel- und Doppelhäusern. Sozialer Wohnungsbau werde eingeplant.

Conchita Encina Finken (Die Grünen) betonte, dass sie sich dafür eine bessere Durchmischung wünsche und keine Platzierung der Sozialwohnungsgebäude an den Rand des Gebiets.

Jochen Bilstein (SPD) verwies darauf, dass auch bezahlbarer Wohnraum für die Mieter geschaffen werden müsste, die nur knapp oberhalb der Grenze zur Sozialhilfe liegen würden. Er betonte: „Das lässt sich über Wohnungsgrößen und Mieten beim Wohnungsgeschossbau regeln.“

Berücksichtigung des Sozialen- wie bezahlbaren Wohnraums

Rolf Körschgen versprach, dies als Anregung aufzunehmen. Er betonte aber, dass die Häuser mit Sozialwohnungen am Rand vorgesehen sind, weil dort wegen der Topographie keine Tiefgaragen möglich sind. „Wir bemühen uns seit Jahren um sozialen Wohnungsbau in Wermelskirchen“, sagt er. „Es ist sehr schwierig geworden, den Bau bezahlbar zu halten.“

Dr. Christian Klicki (CDU) und Friedel Burghoff (CDU) unterstützen den Antrag von Jochen Bilstein, diesen Aspekt, sowohl Sozialen- wie auch bezahlbaren Wohnraum mit in den Leistungsvertrag aufzunehmen. Dr. Christian Klicki betonte: „Es soll ein Angebot für alle Menschen geschaffen werden.“ Der Technische Beigeordnete, Thomas Marner, sagte: „Dieser ergänzende Beschluss ist nicht schädlich.“ So stimmten die Ausschussmitglieder diesem Bestandteil zu.

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