Landtagswahl NRW

ADFC will die Verkehrswende anpacken

Frank Schopphoff ist Tourenleiter am Sonntag, 8. Mai, bei der Fahrradsternfahrt.
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Frank Schopphoff ist Tourenleiter am Sonntag, 8. Mai, bei der Fahrradsternfahrt.
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Am 8. Mai rufen Initiativen zu einer großen Demo auf.

Von Susanne Koch

Wermelskirchen. Bleibt es beim „Weiter so“ oder geht die neue Landesregierung endlich eine konsequente Verkehrswende an? „Wir haben es mit der Landtagswahl in der Hand, wie sich unser Land entwickelt“, sagt Frank Schopp-hoff, ehemaliger Sprecher des ADFC. Er wird am Sonntag, 8. Mai, die Sternfahrt von Wermelskirchen bis Opladen als Tourleiter anführen.

Eine Woche vor der Landtagswahl fahren Radfahrende aus ganz NRW über verschiedene Zubringer nach Düsseldorf. „Wir ziehen gemeinsam vor den Landtag in Düsseldorf“, sagt Frank Schopphoff. „Wir wollen noch einmal bei den Parteien ein deutliches Zeichen setzen“, sagt Frank Schopp-hoff. „Wir fordern eine zukunftsfähige Verkehrswende, in deren Mittelpunkt nicht das Auto steht, sondern Rad-, Fußverkehr und Öffentlicher Nahverkehr.“

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehe es um eine sozial gerechte und nachhaltige Verkehrswende, die allen Menschen eine klimaschonende Mobilität ermögliche. Anschließend sei eine etwa 18 Kilometer lange Fahrraddemonstration durch Düsseldorf geplant. An der Verkehrswende-Demonstration beteiligen sich immer mehr Bündnispartner. Schon jetzt seien folgende Vereine, Organisationen oder Landesverbände beigetreten: BUND, Nabu, VCD, Greenpeace, Fridays for Future, Radkomm, und Kinder aufs Rad (Kidical Mass).

Die Treffpunkte und Zeiten des ADFC sind wie folgt:

8.45 Uhr: Bergisch Born/Balkantrasse - Nähe des Sportplatzes.

9 Uhr: Wermelskirchen / Fahrrad-Center Lambeck

10 Uhr: Burscheid hinter dem Biergarten / Alter Bahnhof Burscheid

10.45 Uhr: Opladen Wupperbrücke der Raoul-Wallenberg-Straße.

Dort ist Abfahrt um 11 Uhr mit der Gruppe aus Bonn und den Teilnehmern aus Burscheid, Wermelskirchen, Remscheid und Hückeswagen. Die Teilnehmer radeln auf eigene Verantwortung mit. Die Rückfahrt muss individuell per Rad oder mit dem Öffentlichen Nahverkehr organisiert werden.

„Die Krisen kommen mit Vollgas“, sagt Frank Schopp-hoff. „Russlands Angriffskrieg in der Ukraine führt uns vor Augen, wie abhängig uns fossile Kraftstoffe von Despoten gemacht haben. Milliarden für Treibstoff-Importe, dazu verstopfte Straßen, giftige Abgase und Klimazerstörung.“ Der ADFC Wermelskirchen und Burscheid würde sich freuen, wenn sich möglichst viele aufs Rad schwingen würden.

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