9680 Geräte werden angepasst

Umstellung auf H-Gas

Der Zeitplan ist ambitioniert: Die Umstellung der Gasgeräte auf die neue Erdgasqualität H-Gas soll bis zum 14. Mai 2024 abgeschlossen sein – begonnen wurde mit der Umstellung aber noch nicht. 9 680 Geräte müssen alleine in Wermelskirchen überprüft, angepasst und gegebenenfalls ausgetauscht werden, heißt es nun in einer Mitteilung der Bergische Energie- und Wasser GmbH (BEW). Im gesamten Versorgungsgebiet sind es sogar 26 478.

„Die Vorbereitung auf die Umstellung der Erdgasqualität ist eine Mammutaufgabe, die eine sehr saubere organisatorische und prozessuale Planung erfordert, damit alles klappt. Denn jedes einzelne Erdgasgerät muss zwingend angepasst oder – wenn das nicht mehr geht – rechtzeitig ausgetauscht werden“, sagt Jens Langner, Geschäftsführer der BEW. Wichtig sind der BEW laut Jens Langner Transparenz und Aufklärung über die Erdgasumstellung. „Wir wollen damit auf beiden Seiten unangenehme Situationen vermeiden“, betont er.

Der Grund für die Umstellung ist nicht trivial: Das BEW-Gebiet wird, wie weitere Teile Deutschlands im Westen und Norden, noch mit niederkalorischem Gas aus den Niederlanden versorgt. Und die Vorräte der dortigen Quellen gehen zu Ende. Deshalb hat die Bundesregierung beschlossen, ganz Deutschland einheitlich mit hochkalorischem Gas zu versorgen, das aus Russland oder auch Norwegen kommt und dort reichlich vorhanden ist. Ab dem Jahr 2030 sollten dann alle Verbraucher in Deutschland dieselbe Gasqualität haben, das sogenannte H-Gas (High calorific gas).

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